TS Fotonewton 200/800 - Umbau Okularauszug

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Herbert
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TS Fotonewton 200/800 - Umbau Okularauszug

Beitrag von Herbert » 21.04.2008, 09:58

Ich habe mir das oben genannte Teleskop angeschafft und komme mit der EOS 20Da nicht in den Fokus (zu weit innen).
Hat in diesem Forum jemand ähnliche Erfahrungen und welche Lösungen gibt es dafür?
Danke Herbert[/b]

Lateralus
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Beitrag von Lateralus » 21.04.2008, 12:33

Hi Herbert,

Als Besitzer des 8" TS Fotonewton bin ich etwas verwirrt.
Ich kenne den 8"er nur als f/4,5 Gerät also mit 900mm Brennweite.
F/4 kenne ich nur von GSO und Vixen.

Mit dem 8"/4,5 TS Fotonewton komme ich ohne Probleme mit einer DSLR in den Fokus.

lg,
Michael

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herbraab
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Beitrag von herbraab » 21.04.2008, 12:47

Hallo Herbert,

leider weiss ich nicht, welcher Okularauszug an Deinem Gerät ist, und wie viel Weg da noch ungefähr fehlt, damit Du den Fokus erreichst.

Wenn ein "normaler" TS Crayford an dem Instrument ist, könntest Du ihn vielleicht gegen einen kurzbauenden TS Crayford austauschen. Der "normale" Okularauszug hat ca. 7cm Höhe, der kurbauende ca. 5cm. Vielleicht reicht das ja schon.

Grüße, Herbert

Herbert
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Beitrag von Herbert » 21.04.2008, 13:10

Hallo Herbert!
Danke für die schnelle Antwort - ich werde den OAZ abmessen, den fehlenden Weg nachmessen und eventuell den OAZ austauschen.
Danke für Hnweise - ich melde mich wieder, wenn es funktioniert, bzw. wenn neue Fragen auftauchen sollten.

Liebe Grüße
Herbert W.

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lajos
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Beitrag von lajos » 21.04.2008, 13:18

Herbert hat den 200/800 Fotonewton, welche von GSO hergestellt wird, aber mit TS Aufschrift.
Diese: http://www.teleskop-service.de/gsseiten ... htm#200800

Mit dem kurzen Mikrofokus-Auszug: http://www.teleskop-service.de/Selbstba ... m#TSFOCNCs


Nur deshalb weiss ich, weil Herbert von mir gekauft hat :lol:

LG: lajos

Herbert
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Beitrag von Herbert » 21.04.2008, 13:23

Hallo Michael,
deine Verwirrung ist gerechtfertigt - ich war etwas oberflächlich beim Benennen des Newton.
Es handelt sich um: GSO Großfeld Newton - 200/800mm.

Ich werde jetzt den Hinweisen von Herbert nachgehen - vielleicht ist das ja schon die Lösung.

Danke und liebe Grüße
Herbert W.

War soeben auf deiner Homepage - deine Bilder sind
traumhaft schön - da merkt man den wirklichen Fotografen (nicht nur den Astrofreak).

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herbraab
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Beitrag von herbraab » 21.04.2008, 13:26

lajos hat geschrieben: Mit dem kurzen Mikrofokus-Auszug: http://www.teleskop-service.de/Selbstba ... m#TSFOCNCs
Na, dann ist da wohl nichts mehr zu holen.

Herbert, Du könntest noch einen Komakorrektor probieren, vielleicht liegt dann der Brennpunbkt etwas weiter draussen, und bei f/4 würde es der Sterabbildung wahrscheinlich auch nicht schaden. :wink:

Ansonsten hilft wohl nur der beherzte Griff zur Metallsäge...

Grüße, Herbert

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Beitrag von Lateralus » 21.04.2008, 15:08

Herbert hat geschrieben:da merkt man den wirklichen Fotografen (nicht nur den Astrofreak).
Danke für die Blumen. Fotofreak trifft es am Besten 8)

Ich gehe mit Herbert d'accord: Komakorrektor ausprobieren und wenn der nichts bringt Griff zur Säge.
Vielleicht noch etwas Galgenhumor: falls du nicht sägen möchtest, eine Bohrmaschine reicht vollkommen aus :lol:


lg,
Michael

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Beitrag von Herbert » 21.04.2008, 17:05

OK - im Notfall wird gesägt!

Trotzdem noch eine Frage: Wie weit lässt sich der Hauptspiegel durch die Stellschrauben nach "vorne" bringen?
Ich weiß leider noch immer nicht, wieviel Weg [mm] fehlen, aber theoretisch sollte es funktionieren können.
Hat damit jemand Erfahrung?
Danke Herbert W.

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herbraab
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Beitrag von herbraab » 22.04.2008, 10:30

Herbert hat geschrieben: Trotzdem noch eine Frage: Wie weit lässt sich der Hauptspiegel durch die Stellschrauben nach "vorne" bringen?
Gegenfrage: Wie lange sind die Stellschrauben? :wink: Ungefähr so weit bringst Du den Brennpunkt nach vorne, abzüglich ein paar Millimeter Verstellbereich für die Hauptspiegeljustage.

Viele Grüße,

Herbert R.

dhg1960
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Beitrag von dhg1960 » 04.10.2008, 16:50

Leider lese ich im Forum wenig, aber dein Post hat mich intressiert. Falls du keine Lösung gefunden hast, kann ich helfen. Ich habe das gleiche Setup und am anfang viele Probleme gehabt, da ich nicht richtig fokusieren könnte. Ich habe versucht, den Hauptspiegel etwas zu versetzen, aber dies hat ( mit mein Nikon D80 ) nicht gereicht. Lajos hat mich besucht und hat ein super Lösung gefunden, der gar nicht so teuer war ( unter 50€ ).
Lösung : Okularauszug obere Teil soll abgesägt und mit einen Schraubgewinde versehen werden. So kann man auch später zurückschrauben. Im end Effekt, die Änderung bringt der Sensor am Kamera ca. 5mm nähe zum Fangspiegel.
Ich kann nur sagen, daß der Arbeit aus sein Werkstatt in Ungarn ist sehr gut und ich bin sehr zufrieden.

Grüße, Dave

crunchyrocks
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Beitrag von crunchyrocks » 04.12.2008, 08:04

Ich weiß leider immer noch nicht wissen, wie viel Spur fehlt, aber theoretisch sollte es funktionieren. Sie könnten noch ein Koma Korrektor Probe wird dann vielleicht nicht täuschen.

Hedinari
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Beitrag von Hedinari » 04.12.2008, 13:37

Hallo Herbert,

mal noch eine Frage - wie befestigst du denn die Eos am OAZ?
Ich habe das selbe Problem mit meinem 150/750er (1 1/4" OAZ) und mit einem 250/1200er (2" OAZ) wenn ich einen Rotationsadapter verwenden will. Der ist zwar recht flach aber mir fehlt einfach ein cm nach innen um in den Fokus zu kommen. Nach ein wenig Haare raufen (gut das ich viele davon hab :-) ) kam mir dann endlich eine gute Idee für den 2" OAZ - mein Adapter für 1 1/4" Okulare besteht aus 2 Teilen - der Aufnahme für die Okulare und einem Adapter vom OAZ auf T2 :-) Den hab ich dann einfach auseinandergeschraubt und am Kameraadapter (ich hab eine Olympus) angeschraubt. Rein damit in den OAZ und voila - im Fokus. Als Bonus bekomme ich damit die Funktion eines Rotationsadapters und nicht nur den Fokus :-)
Den OAZ vom 200/800er kenne ich nicht aber möglicherweise funktioniert das ja dort auch.

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