Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Refraktor, Newton, Maksutov, Binokular...
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herwig_p
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Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von herwig_p » 21.06.2017, 18:21

Liebe Astrofotografen,

Ich fotografiere gerne mit meinem optimierten Skywatcher 130/650 PDS, der ein super Preis-Leistungsverhältnis aber leider „nur“ f5 hat. Auf der Suche nach einem ultimativen 5“ Astrographen mit mindestens f4 liebäugle ich schon länger mit dem Takahashi Epsilon-130ED, der noch etwas kompakter ist und auf einer kleinen Montierung als Reiseteleskop bzw. Zweit-Rig interessant wäre, auch wegen f3.3.

Meine Fragen richten sich an alle, die Erfahrungen mit diesem Teleskop haben bzw. einen Vergleich mit anderen.

1. Wie „schwer“ ist die genaue Kollimation nun wirklich zu erreichen und ist sie dann aber wirklich so stabil?

2. Ist der OAZ bei Belastung und/oder Rotation stabil und die Kollimation bleibt erhalten?

Mein Lacerta 200f4 Newton „ohne Namen“ muss NIE nachfokussiert werden – daher….
3. Wie ist die Fokusstabilität während Temperaturänderungen in der Nacht?
4. Muss beim Filterwechsel wegen der hohen Lichtstärke nachfokussiert werden?

5. Ist der Gewinn an Lichtstärke von f3.3 und das korrigierte Feld Grund genug upzugraden?

6. Welche weiteren Vor- oder Nachteile seht ihr?

7. **Gretchenfrage 8) **Soll ich den FSQ-85 Refraktor (oder ähnlich) in Erwägung ziehen und hat der - außer keine Spikes - weitere Vorteile gegenüber dem Epsilon?

In diesem Forum gibt’s sicher einige, die so ein Teil schon in Verwendung haben, oder zumindest gesehen haben – aber eigentlich kaum Fotos die damit gemacht wurden?

Auf eure Meinungen bin ich gespannt und hoffe auf viele Rückmeldungen!

CS Herwig
Optics: Lacerta 200/800 Fotonewton "ohne Namen", SW130/650 PDS Newton, Lacerta 72/432mm ED-APO, Canon EF 200mm 2.8L, Samyang 135mm 2.0
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Jedi2014
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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von Jedi2014 » 21.06.2017, 19:58

Hallo Herwig,

Witzig. Ich überlege gerade meinen FSQ85 mit Reducer (f3,8) gegen einen Epsilon auszuwechseln :lol:
Gruß
Jens

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herwig_p
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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von herwig_p » 21.06.2017, 21:48

Hallo Jens,

Welche Vorteile erwartest du dir vom Epsilon gegenüber dem FSQ85?

LG Herwig
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markusblauensteiner
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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von markusblauensteiner » 21.06.2017, 23:45

Hallo Herwig!

Ich habe meinen im Februar über Tommy bekommen, bin aber recht unparteiisch, wie du gleich lesen wirst :D :

- erhalten im Februar auf der CEDIC, dh. das Gerät war zumindest von Wien nach Linz unterwegs. Von Linz dann zu mir und von mir nach Frankreich. Dort zeigte der Laser immer noch in die Mitte, wo er hin soll. Ich weiß nicht, ob Tommy zuvor schon kollimiert hatte. Die drei zueinander gepolsterten Schachteln sprechen aber schon Bände. :D Also, stabil ist die Kollimation.

- bei mir ist jetzt alles klassisch mit Laser justiert - es war ja mittig, und ich habe es nicht mehr angerührt. Für eine Justage am Stern war das Seeing beim Aufbau leider zu schlecht.
Zu Recht hat Jens dann beim ersten Bild die Abbildung ein bisschen bemängelt, da geht noch was. Für "nur Laserjustage VOR Transport" ohne Feintunen beim Korrektorabstand usw. finde ich es aber sehr akzeptabel:
Thread
Ich habe hier an den Sternen in der EBV nicht herumgebessert.

- helle Sterne am (bei mir oberen) Rand bekommen einen senkrechten Spike, der nicht aus meinem Imagtrain stammt, sondern vom Gerät. Hier links im Bild siehst du noch einen.

- am OAZ habe ich meine Moravian G2-8300 mit externem 10-fach Rad, OAG und Guidekamera hängen. Es biegt sich nichts im Laufe der Nacht.

- aktuell ist es auch in Frankreich sehr heiß. In der Hütte habe ich etwa die gleiche Temperatur wie außen, vielleicht 2° C mehr. Ich öffne eine gute Stunde vor dem ersten verwertbaren Bild für die Skyflats. Meist zeigt der Epsilon nach etwa 1 h (nach dem ersten verwertbaren Bild), eventuell 1,5 h, einen signifikanten "Fokusknick". Da muss nachfokussiert werden, und danach bleibt der Fokus stabil. Ich würde sagen, dass die Temperatur im Laufe der Nacht etwa 6 - 8° C fällt. Der Epsilon verhält sich da fast wie der Lacerta Newton, bloß hat der den einen Fokusknick auch nicht.
Ich bin bei solchen Sachen aber vorsichtig, weil ich nicht weiß, was du mit dem Gerät so anstellst (wo gelagert, transportiert,..).

- meine Baader Filter müssen nicht nachfokussiert werden.

- Nachteil: das Ding ist schwer - zumindest im Vergleich zu anderen Newtons in der Klasse. Die Rohrschellen sind unverschämt teuer, ebenso der Mikrofokus. Rohrschellen machen lassen und fokussieren sowieso motorisch schafft Abhilfe. :D

- mittlerweile höre ich von einer Handvoll FSQ-Besitzer, dass das Gerät (in 85 mm und 106 mm) eine Diva sein kann - Verkippungen etc. Zumindest auf Vollformat gesehen dürfte da auch die Chancen gut stehen, dass "zusammenbauen und belichten" nicht reicht. Wenn ich mir dann schon ein mehr oder weniger großes Problem kaufe, dann kaufe ich das lichtstärkere mit mehr Öffnung. :mrgreen:

- Vorteil FSQ aus meiner Sicht: du hast mit dem Original, dem Reducer und dem Extender theoretisch drei Brennweiten.

Fazit: ich würde ihn wieder kaufen, ob ich ihm 24x36 mm zutraue weiß ich nicht, und ein bisschen Feintuning ist nötig.

LG, Markus
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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von herwig_p » 22.06.2017, 18:35

Hallo Markus,

Danke für deine ausführlichen Erläuterungen und den verlinkten thread - habe gehofft du ´meldest dich :wink: ! Sehr informativ!

Das mit der Kollimationsstabilität hast du schön bestätigen können! Verstehe ich recht, dass der "Fokusknick" ca. 2- 2,5 h nach dem Öffnen des Daches passiert? Meine größten Bedenken wären die Notwendigkeit einer automatischen Nachfokussierung während der Nacht, darüber habe ich mich noch nicht getraut (ist eben nicht notwendig mit dem Lacerta). Andererseits gibts ja auch beim Tommy eine scheinbar gute Lösung. Ich nehme an, ein FSQ hingegen muss unbedingt nachfokussiert werden....!?

Also ich habe schon sehr lange gesucht, um im verlinkten Bild vom NGC 4725 etwas unrunde Sterne in der Ecke zu finden - unter den beschriebenen Umständen schon sehr gut - für meine Ansprüche sicher tadellos, allerdings wäre das Ergebniss bei Vollformat schon interessant (falls man mal umsteigt oder FF DSLR verwendet) und die senkrechten Spikes oben sind auch seltsam.

Sehe gerade mit 4,9 kg tatsächlich schwer und nicht ganz reisetauglich, dafür halt stabil. Der FSQ85 hat aber auch 4kg. Den Epsilon will ich auf meine M-zero schnallen, das sollte noch gehen. Preislich ist er viel attraktiver als der FSQ+Reducer (und dann hat man auch "erst" f3,9...).

Vielleicht hat der Tommy einen im Geschäft zum Anschauen (Anfassen ... :lol: )

Vielen Dank,
Herwig
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Jedi2014
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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von Jedi2014 » 22.06.2017, 19:38

Hallo Herwig,

wirklich interessanter Thread, die Antwort von Markus finde ich auch aufschlussreich.
Den Epsilon lernte ich vor etwa einem Jahr kennen, als ein Astro-Kollege aus Hannover den in Betrieb nahm und damit mit "kurzer" Belichtungszeit (im Vergleich zu seinen früheren Aufnahen) erstaunlich scharfe und tiefe Bilder hinbekam. Da war schon mal meine Neugier geweckt. Falls du ihn kontaktieren möchtest, hier seine Homepage: http://zirke-astro.de/

Durch den Lacerta Newton mit f4, den ich seit über einem Jahr besitze, konnte ich feststellen was ein schnelles lichtstarkes System zu leisten vermag. Mit dem FSQ85 musste ich eigentlich von Anbeginn kämpfen. Hauptsächlich wegen verzogener Sterne. Die Grundursache war dann schließlich der Original OAZ, den ich Ende 2016 gegen einen FeatherTouch austauschte. Danach war es deutlich angenehmer. Dennoch ist mein persönlicher FSQ zumindest immer noch recht Ecken-Anfällig und hat auch keinesfalls ein korrigiertes Bildfeld von 44mm. Eine ASI 1600 korrigiert er schon mal ganz und gar nicht bis in die Ecken! Mit dem kleinen Sony Chip der Atik 460Exm geht es aber gut. Bei f5,3 wollte ich langfristig nicht bleiben und legte mir den Reducer im Frühjahr zu. Die damit erzielte Lichtstärke ist wirklich toll mit dem kleinen Gerät, allerdings ist die verkippungsfreie Justierung ein Geduldsspiel. Auf keinen Fall wäre das was fürs mal eben Aufbauen... Ein Astro-Kollege aus Bremen hat übrigens das identische FSQ-Setup wie ich und hat viel weniger Probleme. Scheint also auch ne Streuung zu geben.

Mich nerven krumme Sterne immens - bekomme fast körperliche Schmerzen, wenn ich die in meinen Rohdaten sehe :-) Klar kann man die bei der EBV halbwegs geradebiegen, aber das WILL ich nicht müssen! Somit will ich dem Epsilon eine Chance geben. Erstens ist er NOCH schneller bei mehr Öffnung, aber ähnlicher Brennweite, zweitens sagen alle Besitzer die ich bisher kenne, er sei unkompliziert zu handhaben.

Mein FSQ hat übrigens kaum Probleme mit Fokusdrift. Da ist er wiederum sehr gutmütig - zumindest an meinem Standort. Hier ändert sich die Nachttemperatur auch nicht so drastisch. Ich lasse die Optiken eh immer bis 2 Std. vor dem belichten auskühlen und in der Sternwarte haben sie ohnehin schon Umgebungstemperatur. Nachfokussieren muss ich allerdings beim Filterwechsel. Mit dem Reducer bei JEDEM Filter zwingend. Ohne gingen RGB ohne Nachfokussieren und OIII und SII auch, Ha und L liegen aber immer leicht anders vom Fokus her. Mit dem Newton und den gleichen Filtern muss ich bei LRGB nie nachfokussieren. Da sind die kleinen TAK-Sterne halt ein augenfälliger Indikator.

Meinen geschilderten Problemen zum Trotz würde ich mir den FSQ85 jederzeit wieder kaufen, wenn ich ihn nicht schon hätte. Er ist einfach eine sehr leistungsfähige Fotomaschine, die man aber zu handeln wissen muss. Auch mit dem Epsilon werde ich das Gerät auf jeden Fall behalten. Sollte der Epsi allerdings gleiche oder gar bessere Leistung bringen bei weniger komplizierter Handhabung, dann wäre der FSQ auf der Verkaufsliste :-)
Gruß
Jens

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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von markusblauensteiner » 22.06.2017, 22:51

Hallo Herwig!

Das mit der Temperatur würde ich nicht auf die Goldwaage legen.
Gestern machte ich das Dach recht spät auf, weil vorher gewittrig. Ich musste gar nicht fokussieren und der Fokusknick kam auch nicht.
Also, es kann leicht sein, dass mein Dach zu früh aufgeht, aber irgendwann muss ich eben Skyflats machen.

Es gibt wohl einige, die den Epsilon mit einer ST11000 und ähnlichem nutzen. Die CCDs haben aber alle 9 my Pixelgröße, nicht vergleichbar mit einer modernen DSLR.
Ich kann es leider nicht schnell mal ausprobieren, die Kamera wäre noch das kleinste Problem. :D
Aber vielleicht hat Tommy ein paar Testbilder mit der 6D oder so auf Lager?
die senkrechten Spikes oben sind auch seltsam
Ich sehe nichts in den Strahlengang ragen, aber es muss etwas da sein. Aber ok, die 10 min stempeln in PS gehen in Ordnung. Wer 1x ein Bild aus einer ST10XME bearbeitet hat, für den sind das Peanuts. :D
Ein Astro-Kollege aus Bremen hat übrigens das identische FSQ-Setup wie ich und hat viel weniger Probleme. Scheint also auch ne Streuung zu geben.
Denke auch so. Zwei gute Bekannte - der eine flucht ordentlich, beim anderen alles super.

LG, Markus
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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von tommy_nawratil » 22.06.2017, 23:11

hallo,

ich bin auch neutral weil ich liebe sie alle :P

Der Epsilon hat mich beeindruckt durch seine gute Feldkorrektur bis zum Vollformat,
durch Justagestabilität und durch seine Temperatur Stabilität. Und natürlich farbrein.
Ich dachte die Justage ist bei f/3,3 schwierig, es ist aber nicht kompliziert.
Dafür macht er fette Spikes und um hellere Sterne sowas wie ein viereckiges Kästchen.
Das muss man akzeptieren oder es bleiben lassen.

Der FSQ85 im speziellen braucht einen genauen Fokus, denn offaxis zeigt er etwas Astigmatismus
und dann werden die Sterne leicht verzogen wenn er nicht genau im Fokus ist.
Deswegen fokussiert man den am besten nicht im Zentrum, sondern in den Ecken.
Er hat offenbar weniger Temperturdrift als der FSQ106, genaueres weiss ich bald dank Kunden. :mrgreen:

lg Tommy
Physik ist die Poesie der Natur..
arbeite fröhlich mit bei https://teleskop-austria.at

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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von herwig_p » 23.06.2017, 15:18

Jens, Danke für die interessanten Erfahrungen mit dem Baby-Q. Das ist meine Sorge, dass für relative viel Geld immer noch keine Garantie einer "stellaren" Performanze existiert .... und man eventuell gleich einen Skywatcher Refraktor nehmen kann!

@Tommy und Markus: Ich folgere aus euren Meinungen, dass zumindest für die enorme Lichtstärke, der Epsilon nach Auskühlung doch sehr temperaturstabil ist.

Der immerhin f4 Lacerta Newton verwöhnt einem schon mit extremer Temperaturstabilität, nie nachfokussieren auch nicht nach Filterwechsel ist schon sehr, sehr bequem!

Die ASI1600 hat einen größeren Sensor verglichen mit der AtikONE und einfach schon sehr kleine Pixel, die gnadenlos jeden Fehler in den Ecken auffliegen lassen .... das verschärft die Ansprüche zusätzlich und macht nicht nur Sterne sondern auch mich "unrund" :mrgreen:

LG Herwig
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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von Jedi2014 » 24.06.2017, 09:40

herwig_p hat geschrieben:Jens, Danke für die interessanten Erfahrungen mit dem Baby-Q. Das ist meine Sorge, dass für relative viel Geld immer noch keine Garantie einer "stellaren" Performanze existiert .... und man eventuell gleich einen Skywatcher Refraktor nehmen kann!

LG Herwig
Viel Geld auszugeben ist keine Garantie für ein unkompliziertes Gerät. Im Gegenteil sind die FSQs eher kompliziert. Aber sie stellen nun mal die Oberklasse was mit Linsen abbildungstechnisch so geht - daran gibts nichts zu deuteln.
Gruß
Jens

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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von herwig_p » 25.06.2017, 00:22

Jens, stimme dir natürlich voll zu...!

Habe heute erstmals einen Epsilon live gesehen beim Tommy und Lajos.... beeindruckend, gebaut wie ein Panzer, Grösse aber sehr kompakt und Gewicht hat mich jetzt auch nicht geschockt, im direktem Vergleich gefühlt nur wenig schwerer als ein SW Esprit80. Ich glaube ich provitiere von deinem Urlaub....du weisst was ich meine!

LG Herwig
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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von markusblauensteiner » 25.06.2017, 10:43

Hallo Herwig,

ein kurzes Update. Ich konnte an noch zwei weiteren Abenden das Dach erst nach Einbruch der Dunkelheit öffnen.
Da musste der TAK nicht nachfokussiert werden. Es wird ihm wohl bei den Skyflats noch ein bisschen zu warm.

LG, Markus
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Re: Wer hat Erfahrung mit dem Takahashi Epsilon-130ED?

Beitrag von Jedi2014 » 25.06.2017, 15:07

Hi Herwig

:mrgreen: :mrgreen:
Gruß
Jens

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