Einsteiger Justagefrage

Was Du schon immer wissen wolltest, aber bisher nicht zu fragen wagtest...
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Mojo
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Einsteiger Justagefrage

Beitrag von Mojo » 05.03.2011, 01:11

Hallo Leute!

Ich habe heute das erste mal mein Newton mit Laser justiert.
Ging eigentlich ganz easy, nur Abend´s im Feld als ich mir den Saturn ins Okular holte schaffte ich es nicht über 120 facher Vergrößerung Saturn scharf zu fokussieren.
Das Seeing war, meiner Meinung nach, gar nicht so schlecht, nur nahe am Horizont waberten die Sterne ein bisschen.
Ich traute mich dann über einen Sternentest, und da viel mir auf wenn ich den Stern intrafokal betrachtete hatte ich Beugungsringe bis in´s Zentrum. Bei extrafokal sah ich die "inneren" Beugungslinien gar nicht. (Man sah sofort den FS-Schatten auch bei leichten defokussieren.)
Ich bin der Meinung, dass ich die Justage nicht schlecht hinbekommen habe. (intrafokal sehr saubere Abbildug der Beugungsringe bis in´s Zentrum).
Auch der fokal-gestellte Stern war gleichmäßig Rund, am rand sehr leicht ausgefranzt, aber gleichmäßig in allen Richtungen.

Ich habe in verschieden Threats gelesen, dass speziell bei GSO-Newtons die FS-Justierschrauben auf Plastikhalterungen "aufsitzen". Wenn es sehr kalt ist, verzieht sich dadurch der FS. Ich besitze ein Skywatcher 8´er Dobson. Trifft das bei diesen Modellen auch zu? (Ist ja auch China- Ware)

Ich weiß, dass es ungefähr schon 500 Threats zu diesem Thema gibt, hab aber leider nur über GSO- Newtons was erfahren können.

Die lästige Fragerei ist mir eh schon ein bisserl unangenehm, ich möchte aber alles technische ausschließen, sodas ich sicher sein kann, dass es nur an meinem Unvermögen liegen kann.

Danke schonmal recht herzlich

lg Martin.
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Beitrag von markusblauensteiner » 05.03.2011, 16:36

Ich glaube zu wissen, dass FRÜHER bei den GSOs der Fangspiegel in seiner Plastikhalterung eingeklebt war, und sich daher mit dieser gleich mit zusammengezogen hat, wenns kalt wurde. Ich glaube nicht, dass Skywatcher diesen Fehler übernommen hat...

Bei wie viel facher Vergrößerung hast denn deinen Sterntest gemacht? Normalerweise orientiert man sich da so an die 500 fach, mindestens, hab ich zumindest mal so gehört.

LG, Markus
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Beitrag von Mojo » 06.03.2011, 18:17

Hallo Markus!

Danke erstmal fürs Antworten!

Den Sternetest führte ich mit einem 10mm Okular und einer 2fach Barlow aus. Das ergibt mit meiner Brennweite 240 fache Vergrößerung.

Meine größte Sorge ist, das die Optik Mängel aufweist, das beste wäre natürlich, wenn es sich rein um einen Justagefehler handelt.

Da mein derzeitiges Wissen über Teleskopjustage noch in den Kinderschuhen steckt, macht es für mich umso schwerer eine Lösung für das Problem zu finden.

Ich wäre sehr dankbar für Tipps, Infos und Denkanstöße.

Lg Martin
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Harald25
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Beitrag von Harald25 » 06.03.2011, 18:39

Hallo, ein wichtiger Hinweis:

Ich habe lange herumjustiert und mir ist vorgekommen,dass ich es nie sauber hinbekommen habe.
Hatte ähnlich Gedanken wie du was die Qualität der FS Halterung und den Hauptspiegel angeht.
Dann war mal eine sehr klare Nacht, und oh welch ein Wunder, ich hatte knackscharfe Sterne, selbst der Mond gab super Details bei hoher Vergrößerung Preis.

ALso bin ich der Meinung, schlechte Abbildung kommt oft vom Mistwetter, und nicht unbedingt vom Gerät selbst.
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markusblauensteiner
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Beitrag von markusblauensteiner » 06.03.2011, 21:11

Richtig, der Sterntest ist
A: nur bei wirklich sehr gutem Seeing zu empfehlen und
B: eine "Sau", denn der zeigt ALLE noch so kleinen Fehler! Wennst da nur kleine Abweichungen hast, dann würde ich mir keine Sorgen machen! (nicht 100% perfekte Optik + ganz leichte Dejustage, vielleicht nicht ganz ausgekühlt = beim Sterntest :shock: :shock: !!)

LG, Markus
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Beitrag von Mojo » 06.03.2011, 22:12

@Harald
Genau diesen Unterschied festzustellen ist für einen Anfänger alles andere als leicht.....

@Markus
Meine vorangegangenen Sternetests waren auch wegen bescheidenen Seeing nicht zu brauchen.
Als ich aber bei meiner letzten Beobachtung, wirklich "ruhige Sterne" hatte (die Beugungslinien waren echt schön "gezeichnet"), denke ich schon das das Seeing brauchbar war. Die Tonne war auch sicher kalt, da ich den Test ganz zum Schluß durchgeführt hatte (fing um acht zum Beobachten an, den Sternentest machte ich sowas um eins in der früh).

Ich werde einfach auf eine Mond Nacht warten, dann kannn ich mich mal an die höheren Vergrößerungen ran machen. Und bis dahin: Einfach nicht mehr dran denken (das macht mich fertig, nicht zu wissen was los ist...)

Danke euch trozdem für die Hilfestellung!!!

lg Martin
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Beitrag von herbraab » 08.03.2011, 14:16

Könnte es sein, dass der Laser beim Klemmen im Okularazszug verkippt? Ich habe bei der Justierung des Hauptspiegels recht gute Erfahrungen mit der "barlowed Laser"-Methode gemacht - diese ist gegen Verkippung der Lasers unempfindlich. Eine Anleitung gibt es hier:

http://www.pteng.de/astro/justage/blaser/frame_r.htm

Herbert

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Beitrag von Mojo » 08.03.2011, 15:36

@herbraab
Das war zuerst auch meine Vermutung. Habe dann nochmal im liegenden Zustand justiert (Laser nicht eingespannt nur "angedrückt"). Dann am Feld die Barlow Methode angewandt. (Die Seite von dir war mir schon länger bekannt, is a super Seite für Einsteiger)


Desweiteren habe ich den HS so justiert, dass er noch leicht "klappert", also schließe ich eine Verspannung des HS aus.

Beim FS bin ich mir nicht so sicher, die drei Justierschrauben sind leicht angezogen (mit sehr wenig Kraftaufwand).

Ich war gestern wieder am Feld, und hatte wieder das gleiche Ergebnis. Super Auflösung bis 120fach, alles darüber war leicht schwammig. (Auf der Mondsichel).

Was ich mich auch frage, könnte es an denn Okularen liegen?
Ich habe noch die Okulare, die bei meinem 8" Dobson von Skywatcher mit dabei waren. (Soweit ich weiß sollten es sich hierbei um Plössl´s handel, kann mich auch irren)

Ich hoffe ja noch immer, dass es sich um meine "Feinmotorik" beim Fokussieren handelt, aber mittlerweile müsste ich zumindest einmal per Glück in den Fokus kommen, so oft habe ich es schon versucht....

Wie gesagt für Tipps und Anregungen, sind sie auch noch so weit hergeholt, wäre ich mehr als dankbar

Lg Martin
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Beitrag von herbraab » 08.03.2011, 15:49

Mojo hat geschrieben:Ich war gestern wieder am Feld, und hatte wieder das gleiche Ergebnis. Super Auflösung bis 120fach, alles darüber war leicht schwammig. (Auf der Mondsichel).

Was ich mich auch frage, könnte es an denn Okularen liegen?
Könnte natürlich auch sein. Wobei eine Dejustage ja an den intra- und extrafokalen Sternabbildungen von einem schlechten Okular abgegrenzt werden könnte.

Vielleicht kannst Du Dir einmal hochwertige Okulare ausprobieren und diese direkt mit Deinen Okularen vergleichen, dann lässt sich auch leicht feststelle, welchen Beitrag die Okulare liefern.

Grüße, Herbert

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BernhardH
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Beitrag von BernhardH » 10.03.2011, 15:30

also ich mach sterntest erst wenn das teil gut 2h im freien war und man muss auch sehr aufpassen wo man sich hinstellt weil sonst die warme luft von der hose ( *gg*) auch durch den tubus klettert und einseitig zb das sternscheibchen verdrückt.

ich nehm ca 200fach dazu aber dreh nicht recht weit raus/rein, gerade soviel dass man die ringe sieht. Ein FS darf wegen offset leicht in spiegelrichtung verschoben sein.
wobei ich denke dass beim f/6 das ganze recht locker geht und nciht so kritisch ist wie f/4 oder 5


LG Bernhard
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Nicola
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Beitrag von Nicola » 10.03.2011, 23:56

also ich mach sterntest erst wenn das teil gut 2h im freien war und man muss auch sehr aufpassen wo man sich hinstellt weil sonst die warme luft von der hose ( *gg*) auch durch den tubus klettert und einseitig zb das sternscheibchen verdrückt.
Ja dann ziehst du halt trotz den Minusgraden ein Schottenrock an. Da kann die entwickelte Hitze von dein Körper sofort entweichen, weil der kalte Luftzug im Winter dafür sorgen würde. Somit wirst du viel früher den Sterntest durchführen können. Ist doch eine praktische Idee eigentlich. :P :wink: Spaß beiseite, ...die Sterntestmethode bewehrt sich anscheinend nur dann, wenn man Top Conditions hat. In der Winterzeit kann man auch auf das Justierokular Cheshire zugreifen oder ein Justierlaser verwenden. Apropos Justierlaser, ...müßt ihr diesen oft nach justieren ?


Lg
Nicola
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Beitrag von Harald25 » 11.03.2011, 00:14

Ich justiere das Teil nie mehr! Sowas ist schwer genau hinzukriegen.
Da brauchst fast eine genaue Drehbank welche genau waagerecht zu einer senkrechten Wand steht um den Punkt rauf zu projezieren.

Dann dreht man das Futter der Drehbank um die Eigene Achse usw... Eine Mäusemelkerei, vorallem bei den billig Lasern mit nur 3 Madenschrauben.

Ich hab meinen Baader Laser in Watte gepackt, und gehe damit um als ob er aus Glas wäre. Da sollte sich auch nix mehr verstellen. :roll:
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Beitrag von Mojo » 11.03.2011, 00:50

Habe jetzt das Teleskop noch mal von Grund auf neu Justiert. Was mir noch Kopfzebrechen bereitet, ist das Offset, bzw wie man es erkennt, dass es "richtig" ist.
Da es heute sehr Dunstig war, kann ich die Ergebnisse erst morgen am Feld überprüfen.

Es würde mich sehr freuen, wenn einer von euch Pro´s mir einmal einen "Justagecrashkurs" geben könnte. Würde mich dafür mit einem Mittagessen bedanken!

Zur Laserjustage:
Ich hatte mit meinem Laser doppeltes Glück. Er war beim Kauf nicht nur total dejustiert, es waren auch die Batterien leer! (drei Knopfzellen 15€, auch schön happig). Die Justage war äußerst Langwierig, ich kämpfte fast eine Stunde mit dem Teil, bis es sauber Justiert war. Seitdem passt er aber auch (Lagere ihn in einem kleinen Schaumstoffklotz in meinen Okularkoffer.)

Der Sternentest ist für mich leider noch immer wenig aussagekräftig, weil mir einfach ein Vergleich fehlt. Derzeti achte ich dabei eigentlich nur darauf, das die FS-Abschattung schön mittig ist.

Man kann halt nicht immer alles gleich Wissen :wink:

Lg Martin
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Beitrag von markusblauensteiner » 11.03.2011, 06:13

Hallo Martin,

soviel ich weiß, ist der Offset fürs visuelle vernachlässigbar. Also, wenn alles zentrisch ist, sollte es passen. Fotografisch, wennst dann die letzten paar Prozent aus deinem Instrument kitzeln musst, da kannst dich dann mit Offset herumärgern.

LG, Markus
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Beitrag von BernhardH » 11.03.2011, 10:10

also da hier der offset angesprochen wird poste ich hier mal meine erkenntnisse:

Der offset in tubusrichtung lässt sich ja durch die FS zentralschraube einstellen, aber nicht der offset in OAZ richtung. Der muss herstellerseitig richtig eingestellt sein (FS mit versatz aufgeklebt oder die spinne außer-zentrisch montiert). Ist das nicht der Fall, dann resultiert ein FS zentrisch im OAZ ausrichten darin dass dann der HS nicht parallel zum Tubus eingestellt wird (weil ja der kegelschnitt durch den HS kegel mit dem FS nicht mittig ist sondern zu weit in OAZ Richtung ist). Das fällt bei chesire insofern auf dass nach fertiger justage die Spinne nicht mit der HS markierung (und dem chesire Fadenkreuz) zusammenfällt sondern ein bißchen richtung öffnung oder richtung HS verschoben ist.
Visuell mag das alles wurscht sein, ABER ich hab den eindruck dass wenn das so justiert ist, dann ist in tubus achse die stern-abbildung nicht gleich übers ganze chip-feld. Einzig den FS in tubus achse solang versetzen bis nach fertiger justierung die Spinne und die HS markierung (chesire kreuz) zusammenfallen, bringt das in ordnung. Wenn aber dann der OAZ offset nicht berücksichtigt ist, führt das dazu dass der FS nicht mehr zentrisch im OAZ zu sehen ist (und das ausleuchtungsmaximum nicht in der mitte des chips ist). Allerdings sind dann in meinen Augen die sterne gleichmäßig abgebildet. (das gilt nur wenn die Spinne mittig in Tubus montiert ist!!!)

Vielleicht stimmt das alles nicht, oder es hat jmd perfekte sternabbildung obwohl die spinne nicht mit der HS markierung zusammenfällt, keine ahnung.
Ich hab das gefühl dass es so wie oben beschrieben ist, aber vielleicht kann ja einer der längerjährigen Austronomen der das schon x-mal getunt und ausprobiert hat, hier eine treffende Aussage dazu machen.

LG Bernhard
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Beitrag von Mojo » 11.03.2011, 23:35

Zum Thema Offset:

Wenn ich ohne Okular in den OAZ blicke, und mein (spiegelndes) Auge deckungsgleich mit der mittenmarkierung im HS bringe, dann ist das gesamte Bild auf den FS leicht in Richtung HS versetzt.
Ist das jetzt der Offset, oder habe ich schon von Anfang an einen Fauxpas in der Justierung?

Da es meines Erachtens der FS schön Rund im OAZ erscheint, würde ich ungern hier was ändern. (Habe Angst, dass ich es nur noch schlimmer mache).
Ausserdem ist bei meinem FS die mittlere Schraube so fest angeknallt, dass ich sie wahrscheinlich nur mit hoher Gewalteinwirkung lösen könnte. Ist das Normal?

Danke schon mal für die Antworten


lg Martin
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Problem gelöst!!!

Beitrag von Mojo » 16.03.2011, 17:55

Hallo Sternefreunde!

Als erstes Schäme ich mich mal eine Runde lang...... :oops: :oops: :oops:

So, wo das jetzt Erledigt ist, kann ich ja mit dem eigentlichen Thema beginnen. Meine Optik war eigentlich die ganze Zeit nicht schlecht justiert. Das letzte bisschen holte ich gestern, mit dem Chesire Okular, dass ich ReiFu abgekauft habe, heraus.

Ich hatte Vorgestern das Glück Saturn bei sehr gutem Seeing mit 240 fach zu Bewundern.
Man sah schon leicht die Unterschiedlichen Pastellfarben des Gasriesen und sogar die Cassiniteilung konnte ich direkt beobachten. Ein unvergesslicher Anblick!

Auch der Sternentest war auf einmal Aussagekräftig. Wunderschöne Beugungsringe Intra- und Extrafokal (vor allem kein Unterschied zwischen beiden).

Gestern war das Seeing wieder bescheidener, da war wieder bei 120 fach Schluss.

Um auf den Punkt zu kommen. Ein Einsteiger sollte sich mehr mit dem Sternenhimmel beschäftigen, als mit seiner Spiegelbeschaffenheit. (Das gute daran ist, dass ich jetzt wirklich gut justieren kann!)

Ich möchte euch trotzdem allen für die Hilfestellung danken!!!!

Fazit: Optik OK, nur noch kein Vergleich für wirklich gute Beobachtungsbedingungen.

Lg

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