Ich habe zwei Problemkinder (Okulare) & mache ein Resüme

Was Du schon immer wissen wolltest, aber bisher nicht zu fragen wagtest...
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Nicola
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Ich habe zwei Problemkinder (Okulare) & mache ein Resüme

Beitrag von Nicola » 23.03.2011, 16:36

Liebes Forum!


Orientierung:

Dank den sonnigen Abschnitten die der März uns vereinzelt bot, konnte ich die ersten Eindrücke sammeln. Helle Sterne wie Spica, Vega oder Arktur, waren für mich dank Stellarium inkl. diversen Gegebenheiten meiner Wohnumgebung findbar. Trotz der Luftunruhe in der Stadt. Anfangs war es schwer, etwas mit den Sucher einzufangen, weil ja bekanntlich ein Spiegelteleskop das Bild um 180° gedreht zeigt. Nach dieser Eingewöhnungsphase ergab sich die nächste Herausforderung. Es stellte sich für mich nämlich die Frage, ..wie ich ein Objekt in den Okularauszug bekomme, welches ich mit den Sucher entdeckt habe. Die üblichen Tipps wie, ...bringe die Objekte in die Mitte des Fadenkreuz, halfen mir nicht wirklich weiter. Bis vor kurzem hatte ich noch keine Rezeptur. Allerdings eit Anfang dieser Woche, hat sich das Blatt nun gewendet. :oops: Ich weiß nicht ob das auch bei euch so der Fall ist, aber wenn ich ein oder mehrere Objekte auf die rechte obere Hälfte (ein paar cm von der Mitte des Fadenkreuz entfernt) bringe, hab ich das begehrte Objekt in Okularauszug. Und dieses Rezept hält nachwievor.

Okulare

Aufgrund der eigenen Erfahrung, würd ich jeden Newcomer bei der Anschaffung eines Teleskops anraten sich ein Weitwinkelokular zu beosrgen . Ohne den 26mm Wide Angle Okulare mit 70 Grad Sehfeld hätten sich die ersten Erfolgserlebnisse wohl nicht so schnell ergeben. Denn, ist das Field of Fiew (FOV) geräumiger, tut man sich als AnfängerIn leichter üerhaupt etwas zu finden. So zumindest mein persönlicher Eindruck. Wenn ich für den 2" Steckdurchmesser als Ergänzungmir keine Barlowlinse erstanden hätte, wer der Saturn nur ein Pünktchen gewesen. Natürlich war ich ur happy den Saturn zu sehen. :oops: Aber auch der Mond & seine Krater hat mich fasziniert. Und weil ich die Krater mir noch näher ansehen will, war die Anschaffung eines 5mm Planetary Okulars eine logische Folge. Auf die Frage hingehend, ob für die Betrachtung des Monds ein Filter ratsam wäre, wurde mir ein interessanter Workarround mit 2 Polarfiltern empfohlen. Den ersten Polarfilter schraubt man am Ende des Oklars. Das Okular kommt in die Barlowlinse & bevor man das tut, wird der zweite Filter am Ende der Hülse (Barlow) angeschraubt. Wenn man die Schraube der Barlow nicht fixiert & das Okular dreht, kann die Helligkeit stufenlos geregelt werden. Da ich mich sowohl für Deepsky als auch Planetary interessiere, folgte die Anschaffung des nächsten Weitwinkelokulars UWAN 7mm 82° mit der Idee es mit ein Zoom-Adapterset (welches demnächst erhältlich sein sollte) zu kombinieren.

Problemkinder

Bisher bereitete mir nur das 26mm Wide Angle Okulare 70° Vergnügen. Sowohl mit der 7mm UWAN 82° als auch mit den 5mm Planetary Okular ergab sich nur ein verschwommenes Bild, egal wie ich an der Fokussierschraube herum gedreht habe. Anfangs dachte ich mir, ich wär nciht in der Lage mit diesen beiden Okulare klar zu kommen aber mittlerweile breitet sich Skepsis aus. Dank durch die gute Sicht zum Mond in den vergangenen Tagen, entstand die Vermutung, daß beide Okulare extrem verdreckt sein könnten. Aufgrundessen benutze ich dieses Optical Wonder mit Reinigungstuch. Nach der Reinigung wurde die Sache sogar noch schlimmer. Ich sah mehr Bläschen als zuvor. Ich hatte dann auch die Idee beide Okulare für mehrere Stunden austrocknen zulassen aber wie mir scheint, bleiben beide Okulare fürs Erste meine Problemkinder.

Frage:

Kann es sich hierbei um ein Fabrikatsfehler handeln ? Oder was könnte die Ursache ansonsten sein ? Soll ich beide Okulare umtauschen ? Kurious erscheint mir auch die Tatsache, daß die Reinigung des 26mm SWA 70° Okular erfolgreich verlief. Also was soll ich eurer Meinung nach nun tun.


Ich danke für eure Antworten im voraus!
Lg
Nicola
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Beitrag von markusblauensteiner » 23.03.2011, 17:28

Hallo Nicola,

ich schätze, dass das Problem eher im Seeing gelegen ist, das bei so hohen Vergrößerungen noch viel stärker zum Tragen kommt wie im Übersichtsokular. Balkon/Zimmer + warme Luft innen+kalte Luft außen bei offenem Fenster+niedriger Objekstand = wabern des Bildes, dass es nur so eine Freude ist.

LG, Markus
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Beitrag von nonsens2 » 23.03.2011, 18:25

Hallo Nicola!

Teilweise kann ich mich Markus anschließen, da ich in der letzten Zeit öfters Probleme mit dem Fokussieren hatte. Allerdings kann auch ein dekollimiertes System Unschärfe in das Bild bringen, besonders bei hohen Vergrößerungen, da man da dem Grenzbereich immer näher kommt. Bei solchen Fragen sei so nett und liste auch die Optik auf, damit man den Fehler eingrenzen kann. Zum Thema das Objekt der Begierde in die Mitte des Fadenkreuzes zu bringen kann ich Dir empfehlen den Sucher auf einem entfernten Objekt (Kirchturm, Antenne oder was auch immer) zusammen mit dem Teleskop auszurichten.


CS aus Wien
Grüße Niki

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Alrukaba
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Beitrag von Alrukaba » 23.03.2011, 21:03

Servus Nicola!

Bei Okularen und Filtern bin ich nicht gerade ein Spezialist, aber was die Orientierung betrifft, würde ich das Zielfernrohr mal einrichten. Es kommt ja auch bei mir vor, daß durch Transport oder Unachtsamkeit das Zielfernrohr ganz wo anders hinzeigt als es soll. Stell ich es bei Tageslicht ein, such ich mir einen markanten Punkt, bei Nacht einen hellen Stern, den Mond oder einen Sternhaufen. Nimmst du mit dem Zielfernrohr einen Sternhaufen, dann kann der gar nicht so weit entfernt sein um nicht wenigstens einen Stern davon noch im Übersichtsokular zu haben. Du fährst dann mit dem Rohr ins Zentrum des Haufen und richtest da Zielfernrohr danach aus. Danach nimmst du ein Okular mit höherer Vergrößerung, stellst einen einzelnen Stern des Haufens in die Mitte und richtest das Fadenkreuz nach dem Stern aus und du wirst sehn, du hast jedes Objekt, welchse du im Fadenkreuz hast auch im Okular.
Für die anderen Fragen mußt du aber wen anderen fragen, aber du wirst auch darauf eine Antwort bekommen

Alex
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Nicola
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Beitrag von Nicola » 23.03.2011, 22:35

@Alrukaba

Danke für den Tipp. Die Lektion mit den Sucher & tagsüber hab ich schon Anfang Februar unternommen. Mein erstes Himmelsobjekt war ein Halbmond, dieser zum Glück von der Sonne angestrahlt wurde. Ich befasste mich ebenso mit diesen Sucher-Einstellschrauben, um ein gewünschtes Objekt in die Mitte des Fadenkreuzes zu kriegen.

@Markus

Ja es ist die Situation mit Zimmer mit ein großes & zwei Erkernfenstern (links/rechts). Ausblick ist gen Norden, weshalb ich derzeit auch den Saturn verfolgen kann. Ab Frühsommer, mit milden Nächten & von daher geöffenten Fenstern, könnte das Seeing sich geringfügig bessern. Denn ich vermute das auch die Fensterscheiben ein nennenswerter Störfaktor sein könnten. Während der Beobachtungszeit verzichte ich auf die Heizung. Für Stadtverhältnisse nichtsdestotrotz besser als erwartet. Mich wundert's eh, daß ich überhaupt soviel sehe, wieviel ich derzeit erkennen kann. Allerdings wie geschrieben, ...nur mit den 26mm Weitwinkelokular. Bezüglich Seeing & Stadt hatte ich tatsächlich ein noch schlimmeres Ergebnis befürchtet, wobei es nicht heißen soll, daß meine Ansprüche derart gering sind bzw. mir kein optimalse Seeing wünschen tät. Sobald ich mich etwas eingelesen & mein Equipment für das erstse OpenAir Abenteuer aufgerüstet habe, werde ich dazu schauen, ob ich eine Gruppe für ein z.b. 1 wöchigem Urlaubstrip, in einer bestimmten Desitination innerhalb Österreichs begeistern könnte. Und dazu bräuchte es eben freundliche Personen, welche mich mit den Newton samt etwas Kleidung & ein wenig Astro-Gepäck transportieren könnten/würden WOLLEN (lol). An dieser Stelle möcht ich den Fred Sinowatz zitieren: "Alles ist kompliziert". :D :wink: Back to topic, ...schließt du somit ein Werkfehler bei beiden Okuare definitv aus ?

@Nonsens2

Das Teleskop hat bishser nur 4 Orte gesehen. Die Produktionsstätte von Skywatcher, ein Lager in Ungarn, das Geschäft in der Operngasse & am Ende meine Wohnung. Die Verkäufer wraen so nett & haben mich samt Newton nach Hause gefahren & das Gerät zusammen gebaut, die Montierung als auch den Fang & Hauptspiegel justiert. Und wenn ich in das Cheshire Okular blicke, scheint sich alles mit den Schatten zu decken, ferner ein mittiger Eindruck. Gerne würd ich durch den Sternentest die Gewissheit haben aber ich habe gelesen, daß hierfür ein gutes Seeing erforderlich wäre. Bezüglich der Optik, die Okulare & den Newton hab ich im Beitrag bzw. in der Signature erwähnt. Was brauchst du noch, damit du mir konkret antworten könntest ?


Lg
Nicola
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Beitrag von markusblauensteiner » 23.03.2011, 23:18

Hallo Nicola,

ausschließen lässt sich per Ferndiagnose gar nichts, aber bei deiner geschilderten Situation liegt der Verdacht nahe, dass die Okulare nichts dafür können. Und zwei unterschiedliche Fabrikate, die das gleiche Problem hätten.... :roll: , nein glaub ich nicht.

LG, Markus
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rorma
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Beitrag von rorma » 24.03.2011, 08:04

Hallo Nicola,


da schließ ich mich dem Markus an, 2 Okulare verschiedener Art und das gleiche Problem eher unwahrscheinlich.
Ich achte auch darauf, dass das Skope richtig ausgekühlt ist - man merkt schon den Unterschied.

Du schreibst:

"Denn ich vermute das auch die Fensterscheiben ein nennenswerter Störfaktor sein könnten"

Vielleicht sitze ich auf der Leitung, beobachtest du durch die geschlossenen Fenster? Wenn ja würd sich natürlich vieles erklären.

Wenn die Jungs vom TSZ alles justiert haben dann passt die Justierung sicher.

HG und CS Robert
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Beitrag von Nicola » 24.03.2011, 11:36

Ja Robert, das tu ich natürlich im Winter, weil ich ein Frierbeutel bin. :) Wenn die Nächte milder werden, kann ich mich vergewissern, ob es wirklich nur an die Fensterscheiben gelegen haben könnte.


Lg
Nicola
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Daniel_Guetl
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Beitrag von Daniel_Guetl » 24.03.2011, 15:39

Hy Nicola,
entstand die Vermutung, daß beide Okulare extrem verdreckt sein könnten. Aufgrundessen benutze ich dieses Optical Wonder mit Reinigungstuch.
Putzfimmel? Wenn ein Okular verdreckt ist, ist es entweder in den Schlamm gefallen, oder jemand hat mit dreckigen Händen draufgetatscht. Von sachgemäßer Benutzung wird das nicht so dreckig dasman es jemals putzen müsste. Also:

Hände weg von den optischen Flächen! Bitte nicht mit microfasertüchern reinigen, du weist nicht wieviel Staubkörner sich auf diesem Tuch befinden.

Und die Fensterscheiben sollen zubleiben, immer, auch wenns Wärmer wird. Sonst gibts Luftverwirbelungen (= bad Seeing). Es sei denn die Raumtemperatur entspricht exakt der Außentemperatur (sehr unwahrscheinlich)

Das unscharfe wird garantiert davon kommen dass du eben durchs fenster schaust, und beim höher Vergrößerung die optischen Fehler der Fensterscheibe mitvergrößerst .

was meinst du mit du siehst Bläschen? kommst du eventuell nicht in den Fokus mit den Okularen? Probiere am Tag ein entferntes Objekt anzuvisieren und das Scharfzustellen, wenn das geht, sollte das in der Nacht auch gehen.

Viele Grüße

Daniel
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herbraab
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Beitrag von herbraab » 24.03.2011, 15:51

Daniel_Guetl hat geschrieben:Und die Fensterscheiben sollen zubleiben, immer, auch wenns Wärmer wird.
Wichtig wäre noch, dass sich der/die Beobachter/in auf der richtigen Seite der Fensterscheiben befindet, nämlich draußen unter freiem Himmel... :wink:

Grüße, Herbert

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Beitrag von BernhardH » 24.03.2011, 17:06

Ich hab mal versucht die Venus letztes jahr durch unser Stiegenhaus anzuschaun, kannst komplett vergessen. Farbränder, unscharf, was man sich alles denken kann.

Also Fernrohr und Fenster klappt einfach nicht.

LG Bernhard
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Beitrag von Daniel_Guetl » 24.03.2011, 17:11

tja, jeder weiß dass rausgehen besser wäre, aber Nicola hat ja lange und breit erklärt dass sie derzeit keine Möglichkeit hat die Gerätschaften rauszutragen.

Viele Grüße

Daniel
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Beitrag von Mojo » 24.03.2011, 20:05

Hallo Leute
Hallo Nicola!

Is eigentlich eh schon alles gesagt worden.....

Die "Blasen", die du siehst, sieht man eigentlich nur am defokussierten Stern.
Ich muss, sagen, dass die 5 und 7mm Okulare zu "grenzwertig" für das Spechteln durchs Fensterglas sind.
Ich habe nämlich ein ähnliches Problem gehabt:

Da Merkur genau hinter meinem Haus sichtbar ist, blieb mir auch nur die möglichkeit, durch das geschlossene Fenster zu Spechteln. Bei mir war da bei 25mm (48 fach) Schluß). Ich habe mich damit beholfen, das Fenster in der früh zu öffnen, die Heizung abzustellen und das beste zu hoffen. Man kommt aber nie an die Aussentemperatur heran, aber immehin konnte ich schon mit meinem 25´er und ner 2´er Barlow einigermaßen gut den Merkur betrachten.

Das beide Okulare fehlerhaft sind wäre schon ausgesprochenes Pech...

Ansonsten halte dich an Daniel´s rat, am Tag ausprobieren, da geht alles viel leichter und du kannst auch das Fenster aufmachen (jetzt is eh schon schön warm) :wink:

lg Martin
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Beitrag von Alrukaba » 24.03.2011, 21:00

Hallo Martin, Servus Nicola!

Ich hab heute Merkur beobachtet, im freien. Aber wenn ein Planet im Mist steht, dann steht er nun mal im Mist. Mein Fh stand schon ca. eine Stunde draußen, als sich Merkur aus der Dämmerung schälte. Ich konnte zwar eine Phase erkennen, aber in drei Farben und er franzte ganz schön aus, weil er eben im Mist steht.

Nicola - Ich hab die Vorgängermodelle deiner Okulare und bei der ersten Beobachtung vergaß ich einfach die untere Schutzkappe abzunehmen und sah damit durch jedes Okular alles unscharf. Ich war fast verzweifelt, bis ich auf die untere Schutzkappe stieß, sie abnahm und alles klarer sah. Heute vergeß ich bei schnellen Okularwechsel immer wieder mal eine Kappe abzunehmen, dreh am Okuarauszug umher, bis mir die Kappe einfällt. Tja, die einfachsten Erklärungen sind oft so einfach und der Fehler steht meist hinter dem Teleskop

Alex
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Beitrag von Nicola » 25.03.2011, 01:50

Daniel_Guetl hat geschrieben:tja, jeder weiß dass rausgehen besser wäre, aber Nicola hat ja lange und breit erklärt dass sie derzeit keine Möglichkeit hat die Gerätschaften rauszutragen.

Viele Grüße

Daniel
Der Daniel hat es auf dem Punkt gebracht. Als ich in Jänner mir mein Newton erstanden habe, da wußte ich nicht nur , daß mich Deepsky & Planetary interessiert SONDERN ich wußte außerdem, ich müßte die ersten Babyschritte in Rahmen eines eingeschränktem Seeing "vorerst" begehen. Nicht jeder Mensch hat ein Auto oder ein Häuserle mit Garten. Und mein Newton ist aufgrund des Gesamtgewichts kein Teleskop, welches für die Fahrten mit den Öffis geeignet erscheint. Wenn ihr das tragen könnt, ...schön für euch aber ich bin schon froh, daß ich das Gerät überhaupt in meiner Wohnung verschieben kann. Und das ist auch nur deshalb möglich, weil ich mir neuerdings so künstlichen Rasen im Baumarkt gekauft & daraus mir 3 Quadrate für die Fusspitzen der Montierung geschnitten habe. Das heißt alle 3 Fußspitzen haben eine stabile kleine Insel unter sich, diese ich jederzeit wieder entziehen kann & denoch nicht verutschen. Und bitte keine Sorge betreffend der Balance, denn das Luftbläschen befindet sich weiterhin innerhalb des Kreises (eine Art Miniwasserwaage in der EQ5).

Und betreffend Sucher, ...ich habe geschrieben, daß ich mich mit dem Thema Zentrierung eines Objekts & Thema Orientierung bereits befasst habe. Um zu beweisen, daß ich imstande war meine ersten Objekte scharf zu stellen (ein Schornstein & den Halbmond bei Tag), erzähl ich euch WIE man den Sucher scharf stellt. Man dreht an den vorderen Teil solange herum, bis man die Strukturen des Objekts deutlich sehen kann. Ich kann sogar die Einstellung fixieren. Dafür gibt es einen Ring. Und wenn ich sogar entfernte Planeten wie den Saturn in Okularauszug betrachten konnte, dann muß ich scheinbar für mich ein Konzept gefunden haben, wie ich mich derzeit am Sternenhimmel zurecht finde. Ich weiß z.b. das ein bestimmter Turm genau Richtung Osten zeigt. Und wenn ein oder mehere Objekte oberhalb des O in Stellarium zu sehen sind, dann sind diese Objekte für mich schon leichter findbar. Das ist vielelicht der einzige Vorteil an der Beobachtung in der Stadt. Man hat durch die unmittelbare Umgebung zusätzliche Orientierungspunkte, welche auf dem Feld mitunter mehr oder weniger geringfügig vorhanden sind (Bäume, Hügeln oder Bergspitzen am Horizont...).

Und bevor ich mit mein Teleskop wo raus gefahren werde, wäre es ratsam, wenn ich a) wenigstens ein paar Deepsky Objekte kenne, b) micht mit den Sternbilder vertraut gemacht habe um c) mir die Methode Starhopping zu Nutze machen zu können. Ja ich weiß, ihr könnt mir alles zeigen mit euren Teleskope. Aber das Erlebnis ist nunmal besser, wenn man mit sein Gerät vorort ist, gewappnet mit ein bisschen Wissen im Gepäck. Auch das verstehe ich unter Equipment. Ich bin keineswegs scheu, ich bin redselig bei Leut, die mir symphatisch sind & wenn ich gut drauf bin, mutiere ich zu einen Unterhaltungskasperl. Aber zuerst sollt mich auf meine individuelle Weise mich vorbereiten, eher ich euch anbettele betreffend Transport meiner Wenigkeit samt Newton. Und deshalb wiederhole ich den Fred Sinnowatz: "Alles ist kompliziert". :) Übrigens, ...ich bin gerade dabei an einer Augenklappe herum zu basteln. Damit sehe ich zwar ur blöd aus, aber der Komfort ist mir in dem Fall doch wichtiger. :oops: Und betreffend Okulare, soll noch etwas dazu. Ich will eine gewisse Auswahl haben. Ich hab nichts davon, wenn ihr mich mit euren Ultradelux Okulare, Filter & Barlowlinsen jenseits der Tausend Euro anzuckert. Ich will mit mein Zubehör & mein Gerät meine ersten Erfolgserlebnisse unter freiem Himmel erleben.

Ich danke fürs lesen & bitte verzeiht mir die sarkastisch gemeinten Einwürfe. :oops:

Lg
Nicola
Zuletzt geändert von Nicola am 25.03.2011, 03:39, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitrag von Nicola » 25.03.2011, 02:32

@Alrukaba

In Osten wandern derzeit der Mond & der Saturn aber laut Stellarium gibt es für mich - in MOment - keine Chance den Merkur zu sehen. Das liegt, wie bereits schon erklärt, an der Einschränkung, der Bebachtung aus dem Zimmer. Ich beneide dich auf jedem Fall. :oops: Meine These ist, der Mensch ist & bleibt ein fehlerhaftes System. Die Perfektion ist nicht existent. Jeder hat seinen/ihren eigenen Dachschaden. :P Und last but not least, ...aller Anfang ist schwer dafür sehr spannend. Appropos Fehler, ...selbst wenn es ärgerliche Momente geben kann, so bin ich für jeden Fehler dankbar. Weil ohne Fehler keine Entwicklung. Mein bisher peinlichster Fehler als angehende Hobby-Astronomin war wiefolgt, ...ich wollte ein O-III Filter ins Okular schrauben & im Endeffekt war der Filter nicht am Ende der Hülse sondern dazwischen & somit eingeklemmt. :P :oops: Glaub mir, ...diesen Fehler kann ich nicht wiederholen, ...es seidem man mischt mir was ins Getränk. :)


Lg
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Beitrag von Hedinari » 25.03.2011, 11:36

Hallo Nicola,

mach dir mal keinen Stress - die Objekte am Himmel laufen nicht so schnell davon, da hast immer Zeit zum üben. Ich finde wenn man sich alles selber erarbeitet dann ist das zwar meistens langwierig aber durchaus lohnend, so hast auf alle Fälle viele Erfolgserlebnisse :-) Über die Rückschläge muss man halt hinwegsehen.

Ich bin mir ziemlich sicher das hier schon jeder mal gröbere Fehler bei der Astronomie gemacht hat. Mein letzter war das ich schon recht verzweifelt war weil ich keinen Guidestar finden konnte - nach vielem Probieren und etlichen Einstellungsversuchen hab ich die Guidercam wieder abmontiert und siehe da - die Staubschutzkappe der Kamera war noch dran :oops:



Viel Spaß beim Üben und beobachten.

lg
Hans

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Beitrag von Nicola » 25.03.2011, 15:02

@Hedinari

Apropos Schutzkappe, ...da fällt mir dazu eine Peinlichkeit ein, ...in letzter Zeit belasse ich meistens die Kombination, bestehend aus Schutzkappe -> 5mm Planetary ->Polarfilter Nr.1 ->Barlowlinse -> Polarfilter Nr.2 -> Schutzkappe -> Adaption für 1.25''. So wird das Okular ja net dreckig & man kann jederzeit dann rasch los legen, nach dem Wechsel, weil da brauch ich ja nur noch die Schutzkappen entfernen. Und wie es halt kommen muß, im Eifer des Gefechts, ...Mond da, ...geh'ma Nicola, ...rasch rasch, ...vergess ich doch glatt diese zu entfernen. :) Aber was noch lustiger ist war der folgende Fehler, daß ich beim ersten Mal der Zusammensteckung dieser Kombination darauf vergessen habe auf die Polarfilter zu denken. Ich steckte es in den Okularauszug. Ich sah nur schwarz. Des gibs ja net, ....was ist jetzt schon wieder los, dachte ich mir. Nach einer viertel Stund ging mir ein :idea: auf ala Wikki, nur eben etwas verspätet, da ich bekanntlicherweise kein Genius bin. Die Polarfilter waren so eingestellt gewesen, sodaß sie zu dieser absoluten Verdunkelung beitrugen. Und die Schraube an der Barlow war ja auch fixiert, obwohl ich das ja locker lassen soll, damit dieser Workarround mit den zwei Polarfiltern überhaupt funktioniert. Vielleicht sollten wir gemeinsam einmal unsere Hooperlas zusammen schreiben & auf eine Website veröffentlichen. :D Als Titel irgendwas mit, ..."Die Fehlerquelle der Hobby-AstronomInnen" oder "Der Weisheit letzter Schluß - Hobby-Astronomie" oder gar "der perfekte Einstieg in die Hobby-Astronomie" etc... Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Um noch einmal auf meine Problemkinder zurück zukommen, ...ich hoffe, daß der Mai sehr warm wird, damit ich mit diesen beiden Okularen endlich was erleben kann. Ich liebe die Spaziergänge in Deepsky aber ich will auch meine erste Erfahrung in den Planetary Bereich. Heute Abend ist noch die letzte Chance etwas zu sehen, bevor die Störfront auch Wien erreichen wird. Laut der Wetterprognose fällt das Wochenende somit ins Wasser. Apropos radioaktive Wolke über Mitteleuropa, ...könnte ein gerade noch messbarer Strahlungswert Einfluss haben auf die Luft ferner Seeing ?


Lg
Nicola
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Beitrag von Hedinari » 25.03.2011, 15:19

Webseite ist gut - AstronomicFails oder so :-)

Aus Seeing hat so wenig Verschmutzung keinen Einfluß - ich lehn mich mal aus dem Fenster und behaupte frech das auch mehrere tausend Bequerel beim Seeing keinen Unterschied machen würden. Im Vergleich zum restlichen Müll der so durch die Atmosphäre fliegt ist das einfach zu vernachlässigen.

Bei der Gesundheit schauts da gaaaaanz anders aus - nicht der aktuelle Wert wohlgemerkt, der ist einfach zu niedrig aber höhere Dosen sind bei Radioaktivität nicht zu unterschätzen.

Zum Schluss noch ein alter Spruch: Lieber fernsehmüde als radioaktiv.

lg
Hans

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Beitrag von Alrukaba » 25.03.2011, 18:52

Servus Nicola!

Ich weiß jetzt nicht, wer das bei seiner Signatur stehen hat, aber da isr zu lesen - "aller Anfang ist schwer, nur leichter wird´s später auch nicht!"

Würde der Mensch keine Fehler machen, müßte man uns ja zu den Göttern erheben und dann wärs verdammt eng im Himmel, am Olymp oder weiß Gott wo.

Es ist aber amüsant deine Lernfortschritte mitzulesen

Alex
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Beitrag von nonsens2 » 25.03.2011, 20:45

Hallo Nicola!

Leider antworte ich etwas spät, war aber dienstlic etwas angehängt . Ich hätte den Anhang lesen sollen, da steht alles drinnen. Es geht prinzipiell darum ob es sich um einen Refraktor oder Reflektor handelt, wegen der Kollimation und ob es ein brauchbares oder ein Kaufhausgerät handelt. Diese Frage erledigt sich von selbst, da Du bei Lajos warst.
Die Probleme haben die Mitredner bereits weitgehend erörtert und beschrieben, so dass ich hier nicht mehr genauer darauf eingehen werde.

Also Kopf nicht hängen lassen und weitermachen. Und vergiss nicht, sehr oft liegt es an der Luftunruhe.


CS aus Wien
Grüße Niki

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Nicola
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Beitrag von Nicola » 27.03.2011, 11:34

@nonsens2

Betreffend des Planetary Okulars, ...in der Nacht von Freitag auf Samstag, hatte ich wieder das Mondgesicht erwischt. Diesmal im abenehmenden Zustand. Zum ersten Mal konnte ich mit den Planetary Okular etwaws erkennen. Der verschwommene Eindruck war nicht so intensiv & lies eine Beobachtung der Oberfläche sogar zu. Ich war total perplex, weil ich damit absolut nicht gerechnet hätte. Abgesehen davon, wie hoch die Vergrößerung damit ist. Das konnt ich mir als Laie nicht wirklich ausmalen. Von daher eine angehme Überraschung. :)

So jetzt häng ich noch ein paar Stunden Extraschlaf an, denn ich spüre das uns da soeben eine Stunde gestohlen wurde. Außerdem muß ich eine weniger erfreuliche Gegebenheit hinehmen. Gestern Nachmittag ist mir die Graphikkarte des Desktop Pc unerwartet eingegangen. Glück im Unglück ist, daß mein Bruder EDV-Techniker ist aber am Sonntag schläft ja bekanntlicherweise das christlich gesinnte Land. Somit löst sich dieses Ärgernis in der kommenden Woche.

Wiegesagt, ...ich bin schon auf die Sommernächte gespannt. Vielleicht geht dann ein bischen mehr, wenn zumindest die Fenster kein Thema sind. Und wenn die Affenhitze wieder ins Haus steht & die Gelsen wieder ein Thema werden, wird sich vielleicht die Raum mit der Aussentemperatur ausgleichen, sofern ich die Hitze über den gesamten Tag hinein lasse aber selbst wenn, ...wer kann da der Versuchung schon widerstehen, denn Ventilator nicht laufen zu lassen. *lol* Och Gotty, du lieber Gotty, ...welch Leid du mich ertragen lässt, das arme Menschlein. :roll: :wink:


Lg
Nicola
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1,25''-> 5mm Plössl (200x/58°), 10mm (100x 52°), 25mm (40x/52°), UWAN 7mm (143x/82°)
2''-> SWA 26mm (38x/70°)
Zubehör -> 2x Barlow (1,25'' & 2"), AstroZoom, O-III, UHC, Polfilter, Cheshire Okular

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Beitrag von nonsens2 » 28.03.2011, 12:06

Hallo Nicola!

Wie Du siehst liegt das Problem nicht an der Ausrüstung sondern an den Umständen. Wenn ich visuell beobachte arbeite ich meist mit 77 facher und 153 facher Vergößerung. Die Zahlen ergeben sich aus meinen Okularen. Viel weiter kann ich oft Seeingmäßig nicht gehen, da alles wabbert, besonders die hellen Objekte, die meist klein sind. Bisher habe ich mein Rohr beim Saturn ohne grßartiges Wabbern auf 500 fach treiben können. War am Saturn die Erfüllung, kommt aber leider nicht oft vor.
Als ich mir mein Rohr vor 6 Jahren gekauft habe hatte ich mit dem hoch vergrößernden Okular auch den Eindruck, dass es nicht ganz passt. Als ich jedoch den Sirius sowohl durch das Okular und durch einen 30cm Refraktor gesehen habe, war mir klar, dass die "Probleme" von der Überstrahlung herrühren. Allerdings hatte ich das Oku schon gegen ein anderes eingetauscht. Wenn Du natürlich aus dem Fenster beobachtest, was ich aus meiner Stadtwohnung ebanfalls gemacht habe, damm mußt Du natürlich mit thermischer Luftunruhe rechnen. Besonders viel Kontrast kostet ein Fensterkreuz Stunde Aufnahmetätigkeit kübeln, da ich nicht und nicht in den Fokus gekommen bin und das auch nicht durch EBV ausgleichen konnte. Einmal habe ich gleich am Anfang aufgegeben, da ich nicht einmal ansatzweise scharf stellen konnte.
So nebenbei, letztens konnte ich über eine
Also dran bleiben und weiter machen.


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Beitrag von Nicola » 31.03.2011, 21:07

Bezüglich dem Topic folgt eine aktuelle Gegenbenheit, die mich offen gestanden verwirrt. Also ich habe zwei Barlow-Linsen für je 1,25" & 2". Dazu erwähne ich eine Adaption. Diese ermöglicht es mir Okulare für 1.25" mit der 2" Barlow-Linse zu kombinieren. Schön & gut. Jetzt hab ich mich schon lange gewundert, warum ich beim fokussieren mit 1.25" Okulare die Objekte niemals scharfstellen konnte, obwohl die 1.25" Okulare auf die vorgesehene Barlow-Linse drauf gesteckt habe. Anstatt feine Punkte zu sehen, zeigten sich mir die Sterne als ein rundes Scheibchen mit hellerem Rand & in der Mitte ein dunkler Fleck. Nicht so mit 2".

In den vergangenen Tagen kam ich auf die Idee, die 1.25" mit der 2" Barlow zu ersetzen. Seit dem Wechsel der Barlow-Linse, gelingt mir mit den 1.25" Okulare eine feine Scharfstellung. Ich komme nicht dahinter warum dem so ist. Erklärt mir das bitte. Die Barlow für 1.25" war im Lieferumfang mit dabei. Die Barlow für 2" ist optional. Siehe folgendeProduktseite.


Lg
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1,25''-> 5mm Plössl (200x/58°), 10mm (100x 52°), 25mm (40x/52°), UWAN 7mm (143x/82°)
2''-> SWA 26mm (38x/70°)
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Beitrag von nonsens2 » 31.03.2011, 22:01

Hallo Nicola!

Das liegt an den Barlows. Viele verwenden Barlows um den Fokus zu verschieben, meist nach hinten, um mit einer Kamera in den Fokus zu kommen. Hier müßtest Du selbst die Barlow mit samt dem Okular aus dem Auszug (das Teil wo man scharfstellt) lösen und händisch durch herausziehen oder hineinschieben, vorsicht auf den Fangspiegel, in den Fokus zu kommen. Dabei darf die Barlow auch ganz aus dem Auszug herausgezogen werden um festzustellen, ob die Barlow den Fokus nicht doch zu weit hinausversetzt.
An Deiner Stelle würde ich die 1,25zöllige auf den Markt werden oder, wenn der Kauf noch nicht zu weit zurück liegt, zurückgeben. An sich genügt eine Barlow, es sei denn, die zweite hat einen anderen Faktor. Dann hat die Sache mit den 2 Barlows schon eine andere Bedeutung.


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Beitrag von Nicola » 31.03.2011, 23:40

Die 1.25" Barlow kann ich leider nicht zurück geben, weil sie beim Kauf des Teleskops inkludiert war. Und da können die Jungs von der Operngasse nicht wirklich was dafür. Und eine Diskussion mit Skywatcher wäre in dem Fall auch fruchtlos.


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Beitrag von Nicola » 01.04.2011, 01:10

Okey, ...ich glaube den Fehlerteufel nun gefunden zu haben. Leider konnte ich diesen Geistesblitz nicht mehr testen, weil die Bewölkung mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Der Denkfehler liegt im Bereich der Adaption.. Beim Kauf des 200/1000 Newton, kriegst du von Skywatcher zwei Adapter, damit die Kunden sowohl mit 1.25" als auch 2" Okulare beobachten können. Nun stellt euch jene Kombination vor, ...der 2" Adapter war direkt in Okularauszug drin. Das wäre noch kein Dilemma ABER auf die 2" Adaption war der 1.25" Adapter drauf, was ja keinen Sinn macht, wenn man mit ein 1.25" Okular beobachten möchte. Da braucht es doch kein 2" Adapter davor. :oops: Mich würd es also nicht wundern, wenn die Scharfstellung mit 1.25" Okulare (auch ohne dem erwähnten Workarround mit der 2" Barlow) nun auch mit der 1.25" Barlow problemlos funktionieren würde. :oops:


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Beitrag von Nicola » 02.04.2011, 14:37

Der gestrige Abend bot mir ein wolkenloser Himmel. Ich konnte mich vergewissern ob der angenommene Fehlerteufel ein Blödsinn oder wahr ist. Und es hat sich bewahrheitet, daß ich eine Adaption zuviel oben drauf geschraubt hatte. Dadurch war eine feinere Scharfstellung mit 1.25" Okulare, egal ob mit oder ohne Barlow, einfach nicht möglich. Ich weiß nicht ob die Luftruhe gestern weniger Thema war aber die Problemkinder zeigten mir ein westentlich besseres Bild.

Ich bin erleichtert. :oops: Und noch was, ....ob ihr es mir glaubt oder nicht, ...dank Stellarium & geduldigem Suchen mit den Sucher, konnte ich den Herkuleshaufen & den Kugelsternhaufen sehen. Die Verbindung ergab so ein Art L. Zugegeben, ...es war etwas mit Glück verbunden aber allemal ein interessanter Fund für ein Noob wie mich. :D


Nice Weekend!
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