Blutiger Anfänger

Was Du schon immer wissen wolltest, aber bisher nicht zu fragen wagtest...
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visir
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Blutiger Anfänger

Beitrag von visir » 30.03.2011, 09:24

Hallo alle!

Wie im Vorstellungszweig schon angesprochen: bin grad am Einstieg, hab bis jetzt nur den Karton-Bausatz daheim, der so richtig als Einstiegsdroge funktioniert. (besteht ja quasi auch aus Pflanzen :wink: )

Eingelesen habe ich mich schon brav, jetzt gehts an die Geräteauswahl. Ein Umstand macht die Sache schwierig: ich will möglichst nichts aus China, nicht wegen der Qualität, sondern wegen dem, wie sich China aufführt.

Interessieren tät ich mich für einen Newton, irgendwas im Bereich 114-150mm Durchmesser. Als Montierung wäre mir eine parallaktische irgendwie sympathischer als der ansonsten sehr beliebte Dobson, alleine wegen dem Nachführen. Transportabel sollte das Zeug übrigens auch sein, und auch daheim nicht mördermäßig viel Platz brauchen. Sooo intensiv werde ich das Hobby dann auch nicht betreiben.

Jetzt hat mir der nette Verkäufer bei teleskop-austria, wo ich mich auch schon erkundigt habe, aber noch den Floh ins Ohr gesetzt, dass ein Refraktor z.B. gerade für Planeten auch keine schlechte Wahl wäre, da man da nicht so viel Öffnung braucht, aber viel Vergrößerung, und ein Fraunhofer mit Öffnungsverhältnis f/10 und kleiner sei ja bezüglich Farbfehler auch nicht so problematisch.
Jetzt überlege ich auch, ob ich mir nicht zwei günstige Geräte besorge, die Montierung könnte ich ja dan für beide verwenden...

Ob ich jetzt in Richtung Sonnensystem oder deepsky gehe, kann ich noch nicht sagen, das muss sich wohl auch erst entwickeln. Deshalb suche ich ja eher einen "Allrounder". Fotografie lasse ich angesichts der Materialschlacht vorerst noch.

Was ich nun will... wird selten in genau der Form angeboten. Ein Newton wie erwähnt auf einer vernünftigen Montierung, idealerweise mit einfacher Motornachführung (wäre halt Komfort) und nicht gleich wieder goto.
Was ich gefunden hätte, wäre ein gebrauchter Tasco 114/500, natürlich ohne Motor, das wäre ein billiger Einstieg - aber hat das schon Sinn?
Ansonsten wird gebraucht nicht viel in meiner Richtung angeboten. Scheint eine Kombi zu sein, die keiner hergibt, bzw. dominieren halt die chinesischen Produkte.
Neu gäbs dann "gerade noch erschwinglich" (für einen Einstieg in was, von dem ich noch nicht weiß, wie lange der Fimmel anhält) und für diese Marken relativ günstig Newtons 150/750 bzw. /900 von GSO, Vixen und Meade, letzteren inklusive entsprechender Montierung, bei den anderen müsste ich mir noch eine besorgen. Und ich hab wieder das "Problem", dass einfache Motornachführungen praktisch nicht (mehr) angeboten werden. Nur bei Synta hab ich die EQ-2 mit "eco"-Nachführung gefunden, aber die ist halt auch nicht das robusteste, und dann bin ich wieder in China.

Was sagt Ihr zu meiner Situation? Habe ich irgendwo einen groben Denkfehler? Was wäre im vorgegebenen Rahmen sinnvoll?

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe!

lg, Wolfgang
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Re: Blutiger Anfänger

Beitrag von herbraab » 30.03.2011, 10:51

Hallo Wolfgang:
visir hat geschrieben: Was ich gefunden hätte, wäre ein gebrauchter Tasco 114/500, natürlich ohne Motor, das wäre ein billiger Einstieg - aber hat das schon Sinn?
Ein 114mm Newton ist eines der klassischen Einsteigergeräte, und auf jeden Fall schon deutlich besser als die diversen Kaufhaus-Newtons oder ein 60-70mm Refraktor. Auf der Sternwarte in Linz haben wir einen 114/900mm Newton von TAL auf parallaktischer Montierung (ohne Motor) als Leihgerät. Wenn Du willst, kannst Du einmal an einem klaren Donnerstag Abend ab 20:00 Uhr dort vorbeikommen, Dir das Gerät anschauen und vor allem auch durchschauen. Dann kannst Du selbst die Leistungsfähigkeit eines solchen Instruments einschätzen.

Wir haben auch einen 100m f/15 Frauenhofer. Wirklich farbrein sind da die Bilder allerings nicht - ein ED mit f/9 bietet da im Vergleich eine wesentliche bessere Abbildungsleistung. Dafür ist das Gerät schon richtig groß und braucht auch schon eine entsprechende Montierung - wir verwenden eine HEQ-6.
visir hat geschrieben: relativ günstig Newtons 150/750 bzw. /900 von GSO, Vixen und Meade, letzteren inklusive entsprechender Montierung [...] bei Synta hab ich die EQ-2 mit "eco"-Nachführung gefunden, aber die ist halt auch nicht das robusteste
Eine EQ-2 ist für einen 150mm Newton sicher unterdimensioniert, die ist mit einem 90/900mm Refraktor schon an ihren Grenzen.

Grüße,
Herbert
Zuletzt geändert von herbraab am 30.03.2011, 14:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Christoph K. » 30.03.2011, 11:18

hi Wolfgang

Wie führt sich China denn auf, dass man chinesische Produkte boykottiert, wenn man fragen darf?? Im Endeffekt kannst dann leben wie im Mittelalter weil quasi alle halbzeuge.... einzelteile für egal was und wos zusammen gebaut wird aus China kommen.

Lg. Christoph
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Beitrag von visir » 30.03.2011, 14:03

Hallo Herbert!

Danke für das Angebot, das werde ich sicher einmal nutzen! Donnerstag ist ein günstiger Tag bei mir...

Wegen EQ-2: eben.


Hallo Christoph!
Christoph K. hat geschrieben: Wie führt sich China denn auf, dass man chinesische Produkte boykottiert, wenn man fragen darf?? Im Endeffekt kannst dann leben wie im Mittelalter weil quasi alle halbzeuge.... einzelteile für egal was und wos zusammen gebaut wird aus China kommen.
China, also deren Staatsführung und Wirtschaft, begehen derzeit so ziemlich jedes Verbrechen, das ihnen möglich ist: Ausbeutung von Menschen und Umwelt, Unterdrückung, Folterung, mehr Hinrichtungen als der ganze Rest der Welt zusammen, Boykott sinnvoller Umweltmaßnahmen usw.
Schon klar, dass es auch woanders fürchterliche Missstände gibt, aber in China ist das eine dermaßene Konzentration und zugleich Menge, dass ich einmal bei China anfange.

Wo ich keine Wahl habe, muss ich natürlich auch chinesische Ware kaufen, so wie beim Pulsmesser neulich, und ich staune immer wieder, was noch alles aus China kommt. Dann achte ich halt darauf, die Lösung zu wählen, wo ich am wenigsten jenes System füttere.

lg, Wolfgang
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Beitrag von herbraab » 30.03.2011, 14:53

visir hat geschrieben: Wegen EQ-2: eben.
Leider kenne ich die EQ-3 nicht, für einen 150mm Newton könnte die aber vielleicht ausreichen. Oder eben die EQ-5.

Wenn Du mir kurz Bescheid gibst, bevor Du zur Sternwarte kommst (Mail-Adresse kommt per PM), kann ich noch meinen 90/1000mm Frauenhofer-Refraktor mitnehmen. Dann kannst Du den Unterschied zum 114/900mm Newton gleich "live" sehen.

Dann bis bald,
Herbert

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Beitrag von visir » 30.03.2011, 16:40

noch eine Frage: die Schraube zwischen Stativ und Montierung - ist das dasselbe Gewinde wie bei Fotostativen? Ich hätte ein ziemlich stabiles Manfrotto-Stativ daheim...

lg, Wolfgang
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Beitrag von herbraab » 30.03.2011, 21:09

visir hat geschrieben:noch eine Frage: die Schraube zwischen Stativ und Montierung - ist das dasselbe Gewinde wie bei Fotostativen? Ich hätte ein ziemlich stabiles Manfrotto-Stativ daheim...
Einige der kleineren Refraktoren haben direkt am Tubus ein Gewinde fürs Fotostativ, da kannst Du das Fotostativ quasi als azimutale Montierung verwenden (kann z.B. auf Reisen ganz praktisch sein). Eine mittlere parallaktische Montierung bringt schon ohne Teleskop und Gegengewichten ein paar Kilogramm auf die Waage (das Achsenkreuz der EQ-3 wiegt beispielsweise ~3kg), damit ist ein Fotostativen überfordert.

Grüße, Herbert

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Beitrag von visir » 31.03.2011, 14:55

herbraab hat geschrieben:
visir hat geschrieben:noch eine Frage: die Schraube zwischen Stativ und Montierung - ist das dasselbe Gewinde wie bei Fotostativen? Ich hätte ein ziemlich stabiles Manfrotto-Stativ daheim...
Einige der kleineren Refraktoren haben direkt am Tubus ein Gewinde fürs Fotostativ, da kannst Du das Fotostativ quasi als azimutale Montierung verwenden (kann z.B. auf Reisen ganz praktisch sein). Eine mittlere parallaktische Montierung bringt schon ohne Teleskop und Gegengewichten ein paar Kilogramm auf die Waage (das Achsenkreuz der EQ-3 wiegt beispielsweise ~3kg), damit ist ein Fotostativen überfordert.

Grüße, Herbert
naja, ich würde den Fotostativ-Kopf abschrauben und stattdessen die Montierung auf das Stativ schrauben.

Es ist wohl ungefähr so eines ("055" kommt mir bekannt vor):
http://www.manfrotto-shop.de/Kamerastat ... stativ.htm
(nur halt viel älter)
Tragkraft ist hier mit 7kg angegeben... ja, zu wenig, aber vielleicht rechnen die mit ausgefahrenem Hals, und ich müsst bei einem Newton ja nicht einmal die Beine ganz ausfahren. Andere Frage ist, was die Schraube aushält...

Mal rechnen: wenn man nur 3kg für die Montierung, 4kg für die Röhre und dann wohl noch einmal 4kg für das Gegengewicht rechnet, ergibt das 11kg. Hmpf.

lg, Wolfgang
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Beitrag von visir » 02.04.2011, 11:11

noch eine konkrete Frage:
Hab ja schon ein gebrauchtes Tasco 114/500er erwähnt. Jetzt habe ich zum gleichen Preis ein Meade 114/1000 angeboten gesehen, von den Proportionen her müsste das aber eines mit fixer Barlowlinse sein, denn das ist sicher keinen Meter lang.

Unter der Voraussetzung, dass mir ein 114er genügen sollte (was noch zu klären ist) - welches wäre dann "gescheiter"?

lg, Wolfgang
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Beitrag von visir » 03.04.2011, 20:14

hab ich was falsches gesagt?

Bei der vorigen Frage kann ich mir vielleicht mittlerweile selbst die Antwort geben: bei dem Teleskop ohne Barlow kann ich diese immer noch benutzen, beim anderen muss ich sie benutzen.
Hab aber bein 114/500er einen anderen Nachteil gesehen: der Tubus ist nicht in Rohrschellen, also dürfte er nicht drehbar sein...

Neue Anfängerfrage: wieso sind parallaktische Montierungen praktisch immer "deutsche" und nicht z.B. Gabelmontierungen?
Oder: könnte man eine Dobson auch "gekippt" betreiben?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

lg, Wolfgang
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Beitrag von herbraab » 04.04.2011, 08:58

visir hat geschrieben:hab ich was falsches gesagt?
Nein, nein... Aber wahrscheinlich ist niemand da, der die beiden genannten Geräte kennt und daher dazu konkret was sagen kann.

Aber mit Deiner Ansicht zum 114/1000 liegst Du wohl richtig: Der eingebauten Barlow würde ich auch keinen Vertrauensvorschuss entgegenbringen.

Der 114/500 hat ein Öffnungsverhältnis von f/4.4. Das macht die Anforderungen an die Qualität der Optik und an das Geschick des Fernrohrbesitzers (Stichwort Kollimation) nicht einfacher. Bei einem 114mm Newton als Einstergergerät würde ich daher eher zu einer lagbgennweitigeren Version (etwa den Klassiker 114/900) raten, allerdings in der Form, dass der Spiegel tatsächlich diese Brennweite hat, und nicht erst durch ein zusätzliches optisches Element zweifelhafter Qualität auf diese Brennweite gebracht wird.
visir hat geschrieben: Neue Anfängerfrage: wieso sind parallaktische Montierungen praktisch immer "deutsche" und nicht z.B. Gabelmontierungen?
Der Hauptgrund wird wohl sein, dass man fast jedes Teleskop, unabhängig von der Baulänge, auf eine deutsche Montierung packen kann: Egal, ob das jetzt ein kurzer 114/500 Newton oder ein langer 90/1000 Refraktor ist. Der Hersteller braucht also nur eine deutsche Monteriung entwickeln und prduzieren, und kann eine ganze Reihe verschiedener Teleskope draufpacken. Gabelmontierungen eignen sich aber nur für bestimmte Teleskoptypen, die eine kurze Tubuslänge haben.
visir hat geschrieben: Oder: könnte man eine Dobson auch "gekippt" betreiben?
Du kannst die Optik natürlich auf eine äquatoriale Monterung packen. Es gibt auch Plattformen, wo man den ganzen Dobson samt Rockerbox draufstellen kann, und die das Instrument nachführen. Oder auch Dobsons mit Motoren an beiden Achsen, die das Gerät so nachführen, und sogar eine GoTo-Steuerung ermöglichen.

Grüße,
Herbert

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Beitrag von visir » 04.04.2011, 11:31

herbraab hat geschrieben: Aber mit Deiner Ansicht zum 114/1000 liegst Du wohl richtig: Der eingebauten Barlow würde ich auch keinen Vertrauensvorschuss entgegenbringen.
habs befürchtet

Und zum 114/500er Tasco noch einmal: gibts das wirklich, dass ein Tubus nicht (wie in Rohrschellen) drehbar montiert ist? Was tut man da bei ungünstigen Positionen? Limbo tanzen?
Der Hauptgrund wird wohl sein, dass man fast jedes Teleskop, unabhängig von der Baulänge, auf eine deutsche Montierung packen kann... Gabelmontierungen eignen sich aber nur für bestimmte Teleskoptypen, die eine kurze Tubuslänge haben.
wieso das? Gerade eine deutsche Montierung "leidet" doch unter dem langen Hebel eines langen Tubus, habe ich öfters gelesen. Ja gut, eine Gabel, die ja dann schief steht, hat das Problem wohl auch - aber eben nur "auch"...

Eine Gabel muss in der Breite passen...da könnten die Rohrschellen Breitenunterschiede ausgleichen...

Was ich so gelesen habe, rennt das dann ja z.B. unter "(neuer?) österreichischer Montierung".
Es gibt auch Plattformen, wo man den ganzen Dobson samt Rockerbox draufstellen kann, und die das Instrument nachführen.
Das meinte ich. Das gibts eh...? Unter welchem Namen läuft das dann?
Nur war/ ist dabei meine Befürchtung, dass obige Problematik eintritt, dass also die Rockerbox für den gekippten Betrieb nicht ausgelegt ist. Und da weniger die Achse in der Gabel als die Drehscheibe im Boden, die ja normal nur senkrecht belastet wird und dann auch Querkräfte aufnehmen muss.

lg, Wolfgang
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Beitrag von herbraab » 04.04.2011, 12:09

visir hat geschrieben: Und zum 114/500er Tasco noch einmal: gibts das wirklich, dass ein Tubus nicht (wie in Rohrschellen) drehbar montiert ist? Was tut man da bei ungünstigen Positionen? Limbo tanzen?
Naja, bei (manchen) Einsteigerteleskopen wird halt überall gespart. Andererseits kenne ich auch niemanden, der seinen Newton ständig in den Rohrschellen rotiert - ist einmal eine günstige Position für den Einblick gefunden, wird er meistens auch so belassen. Gerade bei den kleine Teleskopen ist es meistens kein Problem, den Einblick zu erreichen. Wirbelsäule und Nacken des Beobachters sind ja üblicherweise flexibel. :wink:

visir hat geschrieben: wieso das? Gerade eine deutsche Montierung "leidet" doch unter dem langen Hebel eines langen Tubus, habe ich öfters gelesen. Ja gut, eine Gabel, die ja dann schief steht, hat das Problem wohl auch - aber eben nur "auch"...

Eine Gabel muss in der Breite passen...da könnten die Rohrschellen Breitenunterschiede ausgleichen...
Ein langer Hebelarm ist für jede Montierung eine Herausforderung - darum geht es aber auch gar nicht. Das "Problem" einer Gabel ist, dass die Breite der Gabel und die Länge der Gabelarme auf das Teleskop abgestimmt sein müssen. Baut man eine Gabel für einen 114/500 Newton, kann man keinen 90/900 Refraktor reinhängen - man braucht praktisch für jedes Teleskop eine eigene Montierung (oder zumindest eine eigene Gabel). Das ist für die Hersteller ein Nachteil gegenüber der deutschen Montierung: Damit kann man mit ein paar Modellen verschiedener Tragkraft "passende" Montierungen für eine breite Palette an Teleskopen anbieten. Und es kann auch für den Nutzer ein Nachteil sein, wenn man mehrere Teleskop hat und diese alle abwechselnd an der Montierung anbringen will.

Nocheinmal zurück zur Armlänge einer Gabel: Eine Gabelmontierung für unseren 100/1500 Frauenhofer möchte ich mir lieber gar nicht vorstellen. Die würde eher wie eine Stimmgabel aussehen und wahrscheinlich auch genau so schwingen... :)
visir hat geschrieben: Was ich so gelesen habe, rennt das dann ja z.B. unter "(neuer?) österreichischer Montierung".
Unter Österreich-Montierung laufen die Gabelmontirungen, die von Rudolf Pressberger konstruiert wurden. Mehr dazu hier. Auch auf der Sternwarte in Linz haben wir so eine Montierung für unseren 500/5000 Cassegrain. Derzeit ist das Teleskop und die Montierung für eine Generalüberholung zwar zerlegt, aber dafür hat man die Gelegenheit, dass man auch die "Innerein" der Montierung sehen kann. :)
visir hat geschrieben: Das meinte ich. Das gibts eh...? Unter welchem Namen läuft das dann?
Äquatorial-, Equatorial-, EQ-, Dobson- oder einfach Nachführ-Plattform.

Grüße, Herbert

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Beitrag von visir » 05.04.2011, 20:00

Danke für die ausführliche Antwort!

herbraab hat geschrieben: Ein langer Hebelarm ist für jede Montierung eine Herausforderung - darum geht es aber auch gar nicht. Das "Problem" einer Gabel ist, dass die Breite der Gabel und die Länge der Gabelarme auf das Teleskop abgestimmt sein müssen. Baut man eine Gabel für einen 114/500 Newton, kann man keinen 90/900 Refraktor reinhängen - man braucht praktisch für jedes Teleskop eine eigene Montierung (oder zumindest eine eigene Gabel).
naja, sooo aufwändig ist so eine Gabel dann auch wieder nicht...
Das ist für die Hersteller ein Nachteil gegenüber der deutschen Montierung: Damit kann man mit ein paar Modellen verschiedener Tragkraft "passende" Montierungen für eine breite Palette an Teleskopen anbieten.
Nur, dass die deutsche an sich schon wesentlich aufwändiger ist.
Und es kann auch für den Nutzer ein Nachteil sein, wenn man mehrere Teleskop hat und diese alle abwechselnd an der Montierung anbringen will.
Braucht nur die Gabel fix am Rohr sein, wie die Schellen bei der deutschen...
Nocheinmal zurück zur Armlänge einer Gabel: Eine Gabelmontierung für unseren 100/1500 Frauenhofer möchte ich mir lieber gar nicht vorstellen. Die würde eher wie eine Stimmgabel aussehen und wahrscheinlich auch genau so schwingen... :)
Naja, sie muss nur die Bewegung des Teleskops bis in die Waagrechte erlauben, also... kurze Skizze... bei uns so ca. 48 Grad nach unten/oben (je nachdem, ob S oder N). Jetzt ist nur die Frage, wie groß die Basis ist (je größer, desto günstiger bezüglich Hebelwirkung), woraus sich die Gabellänge ergibt - grob müssten die beiden Maße ähnlich sein. Ein 100er raubt dann auch da nicht viel Platz...
Unter Österreich-Montierung laufen die Gabelmontirungen, die von Rudolf Pressberger konstruiert wurden. Mehr dazu hier. Auch auf der Sternwarte in Linz haben wir so eine Montierung für unseren 500/5000 Cassegrain. Derzeit ist das Teleskop und die Montierung für eine Generalüberholung zwar zerlegt, aber dafür hat man die Gelegenheit, dass man auch die "Innerein" der Montierung sehen kann. :)
Interessant...
Äquatorial-, Equatorial-, EQ-, Dobson- oder einfach Nachführ-Plattform.
google, google... ach, sowas ist das. Naja, erfüllt letzlich auch den Zweck, muss man aber wieder um die Ecke denken. Scheint es aber kaum fertig zu kaufen zu geben...
Ich meinte, den Dobson wirklich 42 Grad zu kippen und ihn quasi parallaktisch zu betreiben. Den Einwand, den ich wo auf die Schnelle gelesen habe, dass das Teleskop bei bestimmten Winkeln nicht mehr im Gleichgewicht wäre (im Gegensatz zum Normalbetrieb), glaub ich nicht. Entweder ich häng den Tubus im Schwerpunkt auf oder nicht.
Beim Kippen ist nur die Frage, ob die Basis den gekippten Betrieb, also den Hebel, der dann auf einmal entsteht, aushält.

lg, Wolfgang
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Beitrag von markusblauensteiner » 05.04.2011, 21:37

Hallo Wolfagng,

bei einer parallaktischen Montierung kannst du JEDEN PUnkt des Himmels mit deinem Teleskop egal welcher Bauart anfahren. In manchen Fällen hängt das Teleskop auf der einen Seite der Monti und die Gegengewichtsstange auf der anderen Seite, in manchen befindet sich das Teleskop halt fast zentral über der Montierung. Ist aber wurscht.
Und jetzt stell dir eine Gabel vor, deren Arme genau auf den Himmelsnordpol zeigen. (also schräg nach oben) Und jetzt stell dir ein langes Newton-Teleskop vor, das auch in Richtung Polarstern gerichtet sein soll. Das wird sich nicht ausgehen, da das Ende des Newtons unten an der Basis der Gabel anstehen wird. Und zwar egal, wie du ihn einhängst, ob mit der Öffnung von Anfang an oben oder unten.
Bei kurzen Teleskopen (Schmidt-Cassegrain und Konsorten) gehts, weil das Tele komplett durchschwenken kann (180° Drehung möglich). Und genau deshab gibts auscchließlich solche Teles mit Gabelmontierung. :D

LG, Markus
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Beitrag von visir » 06.04.2011, 11:34

markusblauensteiner hat geschrieben: Und jetzt stell dir eine Gabel vor, deren Arme genau auf den Himmelsnordpol zeigen. (also schräg nach oben) Und jetzt stell dir ein langes Newton-Teleskop vor, das auch in Richtung Polarstern gerichtet sein soll. Das wird sich nicht ausgehen, da das Ende des Newtons unten an der Basis der Gabel anstehen wird.
Stimmt, diesen Grenzfall hab ich nicht bedacht. Hmpf.

Bleibt es also bei der Gretchenfrage Dobson oder parallaktisch. Eine gute Montierung der letzteren Sorte kostet halt mehr als ein ganzer "Dobson", ist aber Voraussetzung, wenn man z.B. auch einmal Bilder machen will. Abgesehen vom Komfort beim Nachführen (vor allem, wenn motorisiert).
Jetzt ist also die Gretchenfrage "nur gugge und schubse" oder "gleich in die Vollen".
Und kein freier, sternklarer Abend in Sichtweite, um das einmal wo ausprobieren zu können...

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Beitrag von herbraab » 06.04.2011, 11:47

visir hat geschrieben: Bleibt es also bei der Gretchenfrage Dobson oder parallaktisch. Eine gute Montierung der letzteren Sorte kostet halt mehr als ein ganzer "Dobson", ist aber Voraussetzung, wenn man z.B. auch einmal Bilder machen will.
Ob bei visuellen Beobachtungen ein Dobson oder eine parallaktische Montierung bequemer ist, darüber gibt es durchaus individuell unterschiedliche Meinungen.

Wenn Du Dich jetzt für einen Dobson entscheidest, kannst Du später eine gute parallaktische Montierung nachkaufen und die Optik dort drauf setzen.

Bezüglich parallaktischer Montierung könntest Dich auch fragen, ob Du jetzt als Neueinsteiger schon die Anforderungen an eine Monteirung kennst, die Du einmal haben wirst, wenn Du vielleicht einmal in die Astrofotografie einsteigst. :wink:

Grüße, Herbert

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Beitrag von visir » 06.04.2011, 12:40

herbraab hat geschrieben: Ob bei visuellen Beobachtungen ein Dobson oder eine parallaktische Montierung bequemer ist, darüber gibt es durchaus individuell unterschiedliche Meinungen.
eben. Deshalb probieren. Wobei mir eine parallaktische einfach "richtiger" erscheint.
Wenn Du Dich jetzt für einen Dobson entscheidest, kannst Du später eine gute parallaktische Montierung nachkaufen und die Optik dort drauf setzen.
klingt logisch, stimmt aber nur eingeschränkt: Dobsons fangen üblicherweise bei 8" an - da braucht man parallaktisch (insbesondere für Foto) schon eine ziemliche Monster-Montierung. Und kleinere Dobsons - sofern verfügbar - sind dann nur unwesentlich billiger ("Skyviewer" schau ich gar nicht, da chinesische Firma) - schlechteres Preis/Leistungs-Verhältnis.
Bezüglich parallaktischer Montierung könntest Dich auch fragen, ob Du jetzt als Neueinsteiger schon die Anforderungen an eine Monteirung kennst, die Du einmal haben wirst, wenn Du vielleicht einmal in die Astrofotografie einsteigst. :wink:
Naja, ich habe nicht vor, da ein Vermögen zu investieren, denke bezüglich Optik im Bereich 6" f/5 oder f/6 - da sind auch schon die Montierungen teurer als der Tubus, aber wenigstens noch im dreistelligen Bereich. :roll:
Die Überlegung in dieser Richtung wäre also, bei der Montierung "gleich was gscheits" zu kaufen und dann Ruhe zu haben.

Also: entweder billiger Einstieg (deshalb auch die Überlegungen bezüglich kleinen, billigen, gebrauchten Teleskopen) und schauen, was draus wird, oder gleich in die Vollen, wie gesagt.

Ach jo: weil man doch immer wieder von Basteleien, Eigenbau und Modifikationen liest: ist das mit dem Hobby inhärent verbunden, oder gibt es auch die "reinen Benutzer"? Eigentlich will ich nämlich die Zeit, die ich für dieses Hobby aufwende, vor allem zum Beobachten nutzen...

lg, Wolfgang
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Beitrag von BernhardH » 06.04.2011, 15:33

Wenn Tubus mit velour auskleiden nicht zu basteleien zählt dann kommst du mit nur beobachten weitgehend zurecht.

Nen PC lüfter dranbauen und bissl rumlöten kann man auch noch wenn man will.

also is nicht so schlimm. Beim Refraktor kannst dann zb eh nix rumbaun.

LG Bernhard
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Beitrag von visir » 06.04.2011, 16:08

naja, Tubus ist ja nicht alles. Hab mal eine Seite gefunden, wie man eine Meade LXD75 am besten tuned, indem man sie komplett zerlegt, ordentlich schmiert...

Aber zumindest scheint das kein allgemeines Thema zu sein. Von den Nichtbastlern hört man ja einfach nichts....

lg, Wolfgang
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Beitrag von wstroh » 07.04.2011, 06:22

visir hat geschrieben: Ach jo: weil man doch immer wieder von Basteleien, Eigenbau und Modifikationen liest: ist das mit dem Hobby inhärent verbunden, oder gibt es auch die "reinen Benutzer"? Eigentlich will ich nämlich die Zeit, die ich für dieses Hobby aufwende, vor allem zum Beobachten nutzen...
Hallo Wolfgang!

Ausnahmsweise mal übers Forum und nicht über Mail: Ich bin so ein reiner Benutzer. Sowohl beim kleinen Refraktor als auch beim Dobson konnte ich praktisch gleich nach dem Kauf loslegen und genieße das weiterhin sehr.

Clear skies,
Wolfgang

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Beitrag von visir » 08.04.2011, 23:10

Hi alle!

So, auf der Sternwarte war ich dann gestern tatsächlich (doch noch), da war vor allem Baustelle, aber auch ein netter Herr, der mir bereitwillig und ausführlich alles mögliche erklärt hat. Ein 114er Newton ist aber keiner herumgelegen. Und sonst war leider auch kein Gerät aufgestellt, die haben ja alle gewerkelt...
Mal schauen, wann sich ein Termin bei wstroh ausgeht...

Gedanken zwischendurch zur Gerätewahl:
ideal wär einmal sowieso was gebrauchtes. Was Kleines wäre dann auch billig, da wäre nicht viel Geld vertan, müsste aber irgendwie in der Nähe angeboten werden.
Ein 150er wär schon kein Spielzeug mehr, mit dem kann man schon ein bissl was machen, kostet aber auch schon was, und bei parallaktischer Montierung kostet die Montierung bereits mehr als der Tubus.
Ob Dobson oder parallaktisch muss ich ausprobieren. Da stehe ich jetzt an.

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Beitrag von herbraab » 10.04.2011, 22:17

visir hat geschrieben: Ein 114er Newton ist aber keiner herumgelegen. Und sonst war leider auch kein Gerät aufgestellt, die haben ja alle gewerkelt...
Deswegen hätte ich ja gemeint, Du sollst kurz Bescheid geben, wann Du vorbeikommst. Dann wäre ich auch hingekommen und wir hätten die Geräte aufbauen und ausprobieren können... :wink:

Grüße, Herbert

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Beitrag von visir » 11.04.2011, 11:10

herbraab hat geschrieben: Deswegen hätte ich ja gemeint, Du sollst kurz Bescheid geben, wann Du vorbeikommst. Dann wäre ich auch hingekommen und wir hätten die Geräte aufbauen und ausprobieren können... :wink:

Grüße, Herbert
ach mensch, hab ich vergessen... naja, schaun wir einmal, wie das Wetter wird... obwohl, diese Woche gehts eh nicht, da hab ich schon einen Termin.

lg, Wolfgang
Zum Glück ist alles nur halb so doppelt

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Beitrag von visir » 11.04.2011, 19:09

war aber auch ein sehr spontaner Entschluss... hätte dich nicht mehr rechtzeitig verständigen können... war insofern einfach eine dumme Idee...
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Beitrag von visir » 20.04.2011, 11:22

so, jetzt hatte ich einmal beides in Händen: Refraktor auf parallaktisch und Newton/ Dobson.
Nachführung eines Dobson: naja, geht so. Parallaktisch ist mir aber eindeutig lieber.
Licht des kleinen Refraktors: erstaunlich gut! Wobei wir dann deepsky nur noch mit dem Newton geschaut haben...
Naja, dann schau ich einmal, was zu kriegen ist...

lg, Wolfgang
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Beitrag von visir » 20.04.2011, 15:44

...und gleich noch eine Frage: da verkauft wer einen "Vixen-Nachbau":
200/900er Newton - Fabrikat unbekannt
Montierung schaut stark nach Astro 5 aus
ein paar Okulare sind auch dabei
Also soweit einmal komplett.

Was ist denn sowas ungefähr wert? Inseriert ist das um 800 Euro, was mir jetzt einmal angesichts der Montierung nicht gerade wenig vorkommt.

CS, Wolfgang
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Beitrag von M13 » 20.04.2011, 16:40

visir hat geschrieben:...und gleich noch eine Frage: da verkauft wer einen "Vixen-Nachbau":
200/900er Newton - Fabrikat unbekannt
Montierung schaut stark nach Astro 5 aus
ein paar Okulare sind auch dabei
Also soweit einmal komplett.

Was ist denn sowas ungefähr wert? Inseriert ist das um 800 Euro, was mir jetzt einmal angesichts der Montierung nicht gerade wenig vorkommt.
Ein Skywatcher 8" f/5 auf der EQ-5 (visuell für Deepsky ok; wenn du viel Planeten schaust, wird das Gewackel beim Fokussieren etwas lästig) kostet neu in der Operngasse um die 500 €. Nur zum Vergleich.

Wenn du damit nicht fotografierst (was auf der EQ-5 bzw. Astro 5, die glaub ich schwächer ist, eh mit dem Gerät nur mit viel Frust geht), ist das f/4,5 Gerät eigentlich nur von Nachteil für dich.

lg,
Martin

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