ED-APO vs. Black Diamond vs. EQUINOS

Was Du schon immer wissen wolltest, aber bisher nicht zu fragen wagtest...
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Okuro
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ED-APO vs. Black Diamond vs. EQUINOS

Beitrag von Okuro » 16.06.2011, 11:56

Hallo,

ich plane derzeit die Anschaffung eines Teleskops hauptsächlich für astrofotografische Zwecke. Mir wurde dafür besonders ein Refraktor empfohlen und es stellt sich jetzt für mich die Frage, wo genau die Unterschiede zwischen den SkyWatcher ED-APO, Black Diamond und EQUINOX Refraktoren liegen.

Da eine große Öffnung ja durchaus auch nicht schlecht für Deep-Sky wäre, würde mich auch interessieren, wie wesentlich die mögliche Verschiebung des Spiegels während des Nachführens bei Newton Teleskopen wirklich ist. Hab ihr da Erfahrung?

Danke!
Okuro
Mit freundlichen Grüßen!

Okuro Oikawa

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BernhardH
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Beitrag von BernhardH » 16.06.2011, 12:58

Also der Newton spiegel verschiebt sich nicht, eher dass der tubus in kombination mit dem Okularauszug (wo ja die "schwere" Kamera dranhängt) einfach in verschiedenen Lagen nachgeben kann. Wenn man hier ein hinreichend stabiles Teil wählt sollte das aber kein Problem sein.
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Okuro
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Beitrag von Okuro » 17.06.2011, 08:53

Hallo Bernhard,

wie oft muss man im Allgemeinen den Spiegel eines Newtons nachjustieren?

Wo genau liegen die unterschiede zwischen den Refraktoren von StarWatcher? Black Diamond soll eine Weiterentwicklung der ED-APO sein, aber ich weiß nicht, worin er sich von den anderen unterscheidet...

Die Newtons haben im Allgemeinen eine größere Öffnung, sind also für DeepSky besser geeignet als die Refraktoren. Wo liegen die Vorteile von Refraktoren, und welche Wahl ist zu bevorzugen?

Danke für eure Hilfe!
Mit freundlichen Grüßen!

Okuro Oikawa

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Beitrag von markusblauensteiner » 22.06.2011, 01:05

Hallo Okuro,

wie oft du einen Newton justieren musst, hängt davon ab, was du mit ihm anstellst. :D Also jedes Mal transportieren, vielleicht über einen Feldweg, oder doch stationär? Im ersten Fall wirst du oft justieren müssen, im zweiten nur selten.
Die justage eines newtons ist aber dank zahlreicher erhältlicher Justagehilfen kein großes Problem - da kommt bei der astrofotografie noch ganz anderes auf dich zu.

Zum Unterschied Newton -APO, was mir so spontan einfällt:

Newtons produzieren an hellen Sternen "Spikes", das ist dieses Kreuz. Apos machen so was nicht.
Newtons müssen ordentlich auskühlen, denn sie sind wegen der offenen Konstruktion anfälliger für Temperaturunterschiede. Apos kühlen natürlich auch aus, aber der Effekt ist nicht so schlimm.

LG, markus
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Beitrag von BernhardH » 22.06.2011, 09:14

Also beim beobachten brauchst, sag ich mal grob, beim newton wennst ihn nicht über die treppe fallen lässt nix nachbessern von beobachtung zu beobachtung. Aber ein kurzer blick ins chesire oder sterntest schadet nicht.

Ich hab ja einen F/4 (bei dem öffnungsverhältnis ist justage schon sehr kritisch), da kontrolliere ich das regelmäßig vor der Fotosession, muss aber auch selten nachdrehen. Temperatur-unterschiede begünstigen eine verstellung.
Abbildungsfehler können ja auch andere ursachen als Hauptspiegel-fehljustage haben. Eine halbe umdrehung an den HS-schrauben rechts-links ist sogar am Foto nicht immer zu sehen, bild ich mir ein.

hoffe geholfen zu haben.

LG Bernhard
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