Auswirkung der Gesamtbelichtungszeit mit DSLR

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Coyote
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Re: Auswirkung der Gesamtbelichtungszeit mit DSLR

Beitrag von Coyote » 15.01.2016, 22:53

Hallo Markus

Da muss ich Die leider recht geben was die Verwirrung betrifft. Die ganzen Ausdrücken wie scalieren, sprechen, kalibrieren usw. sind wahrlich sehr verwirrend. Ich lese zur Zeit recht viel um nicht unnötig irgend etwas anzufangen um dann festzustellen das es anderst herum besser gewesen wäre.
Aber, wie wurde es schon so treffend gesagt, man sollen tun und nicht nur darüber lesen! Dein Tutorial habe ich übrigens schon vorher gefunden und finde es hoch interessant.

@All: Wie und mit was steigt Ihr in die Bearbeitung eurer Bilder ein? Stackt Ihr zu erst oder tut Ihr erst die Rohbilder sichten und irgend welche Filter früher laufen lassen? Bei Planeten bildet ist das irgend wie einfacher! Ein paar tausend Bilder machen und z.B. Giotto die Restarbeit automatisch. machen lassen. Jedenfalls ist es ein schöner Ausgleich bei schlechten Wetterbedingungen. :roll: :wink:

CS, Tom

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markusblauensteiner
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Re: Auswirkung der Gesamtbelichtungszeit mit DSLR

Beitrag von markusblauensteiner » 16.01.2016, 09:23

Hallo Tom,

an der Rohbildern nichts machen, außer sie aussortieren! Danach kalibrieren (Dark, Flat, Bias) und mitteln, erst mit dem Summenbild in die Bearbeitung einsteigen!

LG, Markus
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klausbaerbel
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Re: Auswirkung der Gesamtbelichtungszeit mit DSLR

Beitrag von klausbaerbel » 16.01.2016, 11:41

Hallo Tom,

Ich habe den Eindruck, daß Du es Dir unnötig schwer machst und zu viel nachdenkst anstatt einfach mal loszulegen.

Jeder Astrofotograf hat am Anfang viel falsch gemacht und mußte erstmal während der ersten Aufnahmen lernen, wie man was wann macht und vor Allem ein Augenmaß für die Bearbeitung entwickeln.
Das äußert sich in den typischen Anfängerfehlern und entsprechend lustig aussehender Bilder.
Da muß jeder durch.

Planeten und Deepskyaufnahmen unterscheiden sich grundlegend.
Für Planetenaufnahmen macht man in der Regel Videos und für Deepskyaufnehmen langbelichtete Einzelbilder, sowie Bias, Darks und Flats.

Planetenvideos werden mit entsprechender Software wie Giotto, Registax, Autostakkert (mein Favorit zum stacken) oder Avistack gestackt und ggf noch damit geschärft.
Die weitere Bearbeitung erfolgt dann mit Bildbearbeitungsprogrammen, die auch für die Deepskybilder verwendet werden.
Giotto ist zum Videos stacken nicht so gut geeignet, weil es sehr langsam ist und sich bei zu großen Videos gerne auch mal, nach Stunden stacken, abschießt.

Deepkskybilder werden im Rohzustand mit Darks, Bisa und Flats kalibriert und dann mit passender Software (PixInsight, DeepSkystacker) gestackt und dann weiter mit Bildbearbeitungssoftware wie Fitswork, Gimp, Photoshop oder PixInsight bearbeitet.

Liebe Grüße
Heiko

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