M27 mit Bresser Messier R152

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Josef
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M27 mit Bresser Messier R152

Beitrag von Josef » 21.08.2008, 19:31

Hallo Leute,

habe mal wieder ein Low End Foto:

Refraktor Bresser Messier R152 mit William Optics Minus Violettfilter 3x 5min auf Canon 300D unmod.

Kann vielleicht jemand abschätzen welche Grenzgröße ich damit erreicht habe?
Mit Guide 0.7 komme ich da nicht weiter.

Bild

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Alrukaba
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Beitrag von Alrukaba » 21.08.2008, 19:47

Hallo Sepp!

Schönes Bild, das milchige, ist das vom Mond oder der Dunst von der Donau?

Alex

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Josef
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Beitrag von Josef » 21.08.2008, 22:35

Tut mir leid Alex aber mit der Bildbearbeitung bin ich noch nicht auf Du und Du.
Da hab ich warscheinlich eine Vignettierung oder kein Flat gemacht.

Ist mir derzeit auch noch wurscht, muss das mit dem Guiding und scharfstellen erst einmal besser hinbekommen.

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Beitrag von Alrukaba » 22.08.2008, 20:39

Zwar sehr viel Fachchinesisch für mich, aber weiter so. Kein Meister ist vom Himmel gefallen

Alex

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Re: M27 mit Bresser Messier R152

Beitrag von wstroh » 22.08.2008, 21:20

Josef hat geschrieben:Kann vielleicht jemand abschätzen welche Grenzgröße ich damit erreicht habe?
Wenn ich dein Bild mit meiner Sternkarte in Voyager 4 vergleiche, dann würde ich sagen, die Grenzgröße liegt irgendwo zwischen 14 mag und 15 mag.

Clear skies,
Wolfgang

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Beitrag von Josef » 22.08.2008, 22:45

Danke Wolfgang!

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Beitrag von ilkr » 09.09.2008, 23:19

Sorry, aber da muss ich schon widersprechen.
So wie auf diesem Bild Sterne mit 14.2 - 14.5m herausknallen (Referenz: Guide 7.0), das muss weit jenseits der 15m sein. Leider liegt aber auch mir kein verlässliches Kartematerial mit photometrischen Informationen vor, das darüber hinaus geht. Wenn ich bei der Recherche aber noch auf einen grünen Zweig kommen sollte, sag ich Euch Bescheid.

Liebe Grüße,
Reinhard

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Beitrag von Lateralus » 11.09.2008, 11:24

Das kann man natürlich bei dieser runtergerechneten Größe und der schlechten JPG Qualität nicht beurteilen.
Gehe aber vollkommen mit Reinhard d'accord: das ist Jenseits der mag15

Möchtest du dir ernsthaft die Grenzgröße ansehen dann würde ich es so machen:
über ESO Sky Survey ein photometrisches FITS der Region runterladen
einfach hier M27 unter Object Name eingeben, Image Size auswählen und auf Retrieve Image klicken
http://archive.eso.org/dss/dss

Dann das Fits mit einem Viewer der die photometrischen Daten auch auswerten kann öffnen.
zB http://hea-www.harvard.edu/RD/ds9/

Dort dann unter Analysis -> Catalogs -> USNO UCAC2 Catalog auswählen

ACHTUNG!!! Inet-Verbindung muß bestehen

dann öffnet sich ein Fenster in dem dir alle Objekte des Katalogs angezeigt werden. Das UI ist etwas dürftig aber es geht:
In der UCmag Spalte siehst du die Magnitude....
Einfach rauf runter scrollen bis du eine Magnitude findest die dich interessiert (also zB >15) dann einfach auf diese Zeile klicken und im Bild wird der Stern dann zentriert und blinkt kurz auf.

Jetzt weißt du wo genau dieser Stern im Referenzbild liegt und kennst seine Magnitude...Jetzt einfach diesen Stern in deinem Originalbild suchen.

Leider geht es nicht andersrum:
gewünschten STern in deinem Bild suchen...diesen Stern dann im Referenzbild suchen und anklicken und dann die Magnitude anzeigen lassen.

Hört sich komplizierter an als es ist...ausprobieren.


Die Sache steht und fällt natürlich mit der Genauigkeit der Katalogdaten...und die ist meistens recht dürftig.

Für den von mir vorgeschlagenen USNO gilt für die Magnitude:
values for UCmag should be considered approximate.
The UCAC bandpass (579-642nm) is between V and R. Observations were
often made under non-photometric conditions and UCmag is provided here
for identification purposes only. Estimated errors are 0.3 magnitude
absolute, 0.1 magnitude relative.


Ein Profiastronom bekommt bei einem Fehler von 0.3 mag vermutlich sofortigen Brechreiz...ich denke wir können ganz gut damit leben

Viel Spaß damit,
Michael

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Josef
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Beitrag von Josef » 11.09.2008, 17:54

Danke für den Tip!

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