noch ein M3

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martinhelm
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noch ein M3

Beitrag von martinhelm » 24.03.2009, 20:45

Hallo Astrofreunde
Ich habe am Samstag die klare Weinviertler Nacht genutzt und den Kugelsternhaufen M3 aufgenommen. Leider ist mir ein Fehler bei meinen flats unterlaufen, ich hab eine zu kurze Belichtungszeit genommen. Aber hier mein Bild:
Bild
cs
Martin

starhopper62
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Beitrag von starhopper62 » 24.03.2009, 21:11

Hallo Martin,

ist dir doch gut gelungen, obwohl du einige Probleme zum Lösen hattest.
Gefällt mir ganz gut, nur ich würde die Sättigung ein wenig zurückschrauben im gelben Bereich, dann normalisiert sich auch der Hintergrund mehr und wirkt homogener.
Das Problem mit deinen Flats wird sich ja lösen lassen bei der nächsten sternklaren Nacht!
Gratulation zum Ergebnis 8)

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martinhelm
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Beitrag von martinhelm » 24.03.2009, 21:30

Hallo Dieter
Ich hab jetzt nachträglich Testflats mit verschieden längeren Belichtungszeiten geschossen. Ergebnis-genau das war das Problem!
Die Sättigung um -33% auf gelb ist auch draussen. (sorry, gleich hier am Original, somit fehlt der Vergleich)
cs
Martin

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Beitrag von AstroPegasus » 25.03.2009, 07:26

Hallo Martin!

Schönes Objekt ! :!:

Zum Glück gibt es genug Kniffe die eine Bearbeitung doch noch ermöglichen. Die Brennweite ist für dieses Objekt ist optimal.
Die Auflösung der einzelnen Sterne ist sehr gut. Da hat sich der Umbau ausgezahlt.

Ich wollte gestern auch mal zu M3 aber leider sind bei mir die Bäume im Weg.

lg. Günther
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Beitrag von prokyon » 25.03.2009, 15:07

Hallo Martin,

schöne Aufnahme! Der Haufen ist schön aufgelöst und wirkt richtig dreidimensional.
Mit so einer Brennweite weden Kugelsternhaufen zu wirklich tollen Objekten.

cs

werner
Ich liebe die Sterne zu sehr um die Nacht zu fürchten.

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Beitrag von Alrukaba » 25.03.2009, 20:50

Hallo Martin!

Ich will ja dein Können nicht schmälern, aber mir gefällt das modifizierte von Reinhard besser. Es wirkt nicht so grün

Alex
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Beitrag von martinhelm » 26.03.2009, 07:00

Hallo Reinhard, Hallo Alex
Kein Problem, die Farbe ist schon sehr zu viel reingedreht, da habt ihr schon recht.
Wie gesagt war mein Hauptproblem bei diesen 21x10min die falschen flats. Hier das Summenbild des Rotkanals im CCD-Stack
Bild
und dann noch das ohne flats
Bild
Der Hintergrund wirkt wie mit Schleifpapier bearbeitet, nicht wahr?
cs
Martin

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Beitrag von starhopper62 » 26.03.2009, 09:07

Hallo Martin,

wahrscheinlich solltest du einmal eine G2-Stern Kalibrierung machen, dann kann an den Farben nichts mehr schief gehen, auch wenn das Flat Probleme bereitet - siehe meinen M3 als Referenz.
Ich weiss selbst aus Erfahrung, dass so manche Nächte nur mit Problemen behaftet sind und es ist dann zum Haareraufen um alles ins rechte Lot zu bringen.
Aber wie sagt man so schön - was uns nicht umbringt, dass macht uns nur härter! :P

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Beitrag von Alrukaba » 26.03.2009, 20:31

Hallo Martin!

Ich kann zwar mit deinen Einzelbildern nicht viel anfangen, aber toll mal so was zu sehen. Ich kann also nur sagen ob mir ein Bild gefällt oder nicht, ob es mir zu unscharf, grün oder rot erscheint. Im großen und ganzen finde ich die Fotos hier im Forum aber schon TOLL!!

Alex
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Beitrag von ilkr » 31.03.2009, 00:23

An Alle,

ich möchte an dieser Stelle offiziell mein Veto einlegen gegen die Methode "G2-Stern-Kalibrierung". Die Spektralklassifizierung erfolgt über die Intensität bzw. das Fehlen von Absorptions- bzw. Emissionslinien im Sternspektrum. Die Spektralklasse "G2" sagt NICHTS über die Farbe des Sterns aus. Durch die Farbverschiebung im interstellaren Staub, etc. kann ein G2-Stern auch gelb, ja sogar rot erscheinen!

Ich würde eher die "B-V=0.6-Stern-Kalibrierung", oder einen ähnlichen, nicht weniger spröden Begriff verwenden. Der Farbindex beschreibt nämlich im Gegensatz zur Spektralklasse WIRKLICH die Farbe. Ich bitte jeden im Forum, der schlechte Erfahrungen mit der G2-Kalibrierung gemacht hat, zu überprüfen, welchen Farbindex der verwendete G2-Stern hatte. Wenn er wirklich im Bereich so um die 0.6 (=Sonne) gelegen ist, dann hat wirklich etwas an der Prozedur nicht gestimmt, sonst aber sollte man der Methode noch einmal eine Chance geben, und einen wirklich weißen Stern verwenden.

Liebe Grüße
Reinhard

PS: Ich verwende Sterne mit sonnenähnlicher Farbe nur zur Farbbalance meiner DSLR-Bilder, und nicht für die 3-Farben-CCD-Aufnahmen auf dem Niveau von Bernhard Hubl. However...

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