Klappdachhütte - erste Planungen

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thohem
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Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von thohem » 29.12.2014, 14:43

Aloha,

ich fang nächstes Jahr zum Hausbauen an und damits gleich in einem geht, kommt die Gartensternwarte gleich dazu. Betonsäule leg ich gleich für eine EQ8 aus (dzt eine perfekt laufende NEQ6)....geht ja schön in einem mit der Fundamentplatte des Hauses :)

Wie bereits in meiner Modifizierung der EQ6 beschrieben: ich bin kein Handwerker und hab absolut keine Ahnung davon! Deswegen würden mich Ideen/Kommentare zu den Zeichnungen interessieren.

Hab mal in SketchUp ein paar Ideen gezeichnet

https://drive.google.com/file/d/0B3noB8 ... sp=sharing

Die erste Zeichnung mit dem halbem Dach:
im geschlossenen Zustand; auf dem Dach liegen die Stützen auf (symmetrisch versteht sich und auch auf der anderen Dachhälfte). Innerhalb eine Stange zum leichteren Öffnen.

Zweites Bild im geöffnetem Zustand:
Die äußeren Stützen sollten während des Öffnens rausklappen

Drittes Bild mit beiden Dachhälften:
Variante für Sturmsicherung. Die Stützen sind links erhöht montiert (Gabel mit Schrauben durch) und liegen rechts am Dach auf. Mit Schnur/Seil/Kette wird die Stütze dann am Fundament/Erdschrauben festgemacht. Dasselbe klarer Weise für die andere Dachhälfte.

Bin mir noch nicht ganz sicher wie ich das Fundament der Hütte gestalten soll, aber ich denke es wird eher kein betoniertes werden.

Bin gespannt auf eure Meinungen :)

CS
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von TONI_B » 29.12.2014, 15:45

Ich würde mir die Bilder ja gerne anschauen. Aber der download funktioniert nicht. Und SketchUp sagt mir auch nichts...
lG
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von TONI_B » 30.12.2014, 07:55

Danke!

Warum willst du eine Klappdachhütte und nicht eine Rolldachhütte?
lG
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von thohem » 30.12.2014, 10:14

Meine Frau ist ja wirklich sehr verständnisvoll und akzeptiert das alles, aber allein schon aus Platzgründen ist sie dagegen :)

Deswegen meine Suche nach Alternativen

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von TONI_B » 30.12.2014, 10:27

Ok, wenn der Platz nicht verfügbar ist.

Eine Klappdachhütte ist halt von der Mechanik etwas aufwändiger als eine Rolldachhütte.
lG
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von thohem » 30.12.2014, 12:00

Das sehe ich nicht so (als Laie wohlgemerkt :D)

Bei einer Rolldachhütte könnte man ja Probleme im Winter bekommen mit Vereisungen/Schnee auf den Schienen (oder passiert das nicht/selten? gibt wahrscheinlich auch Konstruktionen, wo das gar nicht vorkommen kann?)

Das Klappdach hätte ich selber mit Querstreben verstärkt und nur mit Alu gemacht, zwecks Gewicht, inkl auf einer Seite einen Falz mit Überstand auf die andere Seite damit der First dicht ist. Man braucht mehr Scharniere bzw diese Gabelteile (kA wie die heissen :D) damit man die insgesamt 5 Stützen befestigt, aber sonst ?

Gäbe es denn irgendwelche Vorteile/Nachteile bei einer Rolldachhütte? Oder Klappdach? Irgendwas, worauf ich beim Betrieb noch nicht geachtet habe...Platzbedarf kann man mal aussen vor lassen, der ist logisch.

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von Sternfreund » 30.12.2014, 13:44

hoi,
eine klapphütte ist von der Mechanik 100mal einfacher als eine rolldachhütte.
alles was man braucht sind pro Seite zwei verstellbare Einbohrbänder (in großer Ausführung, mit 4 Bolzen).
die haben eine riesige Tragkraft (ich als 90kg Mann kann auf der geöffneten Sternwarte herumlaufen).

man hat kein Problem mit irgendwelchen Öffnungen wenn man alles überlappend macht.

der einzige Nachteil, sofern es nicht motorisiert ist und von Muskelkraft bedient wird, ist das Gewicht.
Für große Sternwarten kaum geeignet. Für meine 150x90x170 Klappsternwarte ist das ideal da es keine platzsparendere Lösung gibt.
Ich muss dazu sagen dass ich eigentlich nur fotografisch unterwegs bin und der einzige blick den ich machen muss ist durchs telrad.
Ich sitz auch nicht in der Sternwarte sondern daneben. stell alles ein und geh dann zurück ins haus..

Liebe Grüsse
Arno
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von FFantasyX » 30.12.2014, 15:32

Hallo Arno,

von einer Klappdachsternwarte habe ich bisher noch nie was gelesen und auch nichts gesehen.
Natürlich auch deswegen nicht, weil ich noch nie danach gesucht habe.

Im Moment ist es so, dass ich meine Montierung fest auf einer Betonsäule unter einer Wetterfesten Abdeckung habe.
Leider habe ich in Anführungsstrichen trotzdem das Problem, dass ich alles erst immer aufbauen muss, bevor es losgehen kann.
Und im Anschluss natürlich wieder abgebaut werden muss.

Es wäre also auch für mich schön, wenn ich alles komplett aufgebaut lassen kann und es bei Lust, Laune und Wetter einfach losgehen kann.

Deswegen die Frage, ob Du vielleicht von Deiner Variante Bilder oder sogar Zeichnungen hast.
Im Grunde hätte ich auch den Platz für eine Rolldachhütte, allerdings möchte ich diesen nicht gerade für so ein Häuschen verwenden.
Meine Frau ist zwar tolerant was mein Hobby angeht, aber angetan ist sie von dem Vorschlag Hütte auch nicht, deswegen
wäre ich auch an Alternativen sehr angetan.

Viele Grüße,
Ronny

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von TONI_B » 30.12.2014, 16:13

Sternfreund hat geschrieben:hoi,
eine klapphütte ist von der Mechanik 100mal einfacher als eine rolldachhütte.
Na, ja -100x ist vielleicht ein wenig übertrieben... :wink:

Sternfreund hat geschrieben:der einzige Nachteil, sofern es nicht motorisiert ist und von Muskelkraft bedient wird, ist das Gewicht.
Wenn man nicht extrem leicht baut, was wiederum der Tragfähigkeit für zB. Schneelast entgegenläuft, kommt man rasch auf 50-100kg pro Dachhälfte. Da muss man sich dann schon ein ausgeklügeltes System überlegen wie man dieses Gewicht bewegen kann - auch bei Wind!
Sternfreund hat geschrieben:Für große Sternwarten kaum geeignet.
Richtig! Mein Dach der Rolldachhütte (2,5x2,5m) hat ca. 300kg und lässt sich ganz leicht bewegen. Unter 100kg pro Hälfte wäre ich nie gekommen...
lG
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von thohem » 30.12.2014, 19:20

Fotos würden mir ebenfalls helfen, da ich bei der Realisierung sicherlich Hilfe brauchen werde :)

Also mit dem Gewicht kann man sich wohl eine Art Flaschenzug basteln, hatte das schonmal gesehen.

CS
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von ich » 31.12.2014, 11:18

Hi Thomas,

........Klappdach oder Rolldach........funzt ja beides. Nur eines würde ich Dir raten, betoniere wenigstens Punktfundamente. Ich denke Einschlaghülsen oder ähnliches sind da sicher nicht die beste Lösung.

Hier noch ein Link zu einer Klappdachhütte:

http://www.astrophoto.at/

Siehe unter "Equipment", Manfred hat da eine Hütte mit Klappdach gebaut.

Vielleicht hilfreich, der Baubericht von unseren beiden Sternwarten:

https://www.dropbox.com/sh/8tdyxdwfx5vj ... CnM-a?dl=0


Beste Grüße und guten Rutsch!

Wolfgang

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von Sternfreund » 02.01.2015, 06:30

Hoi,
also das ist meine Sternwarte. klein aber fein und für mich als fotograf mehr als ausreichend.
ist per Videokamera überwacht (auch während des fotografierens und per Alarm gesichert.
absolut, wind und wetterfest.
und noch von Hand bedienbar ohne Hilfsmittel wie Flaschenzug usw.. schwerer hätte es allerdings nicht sein dürfen ;)

Bild

Bild

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von Rev.Antun » 02.01.2015, 07:31

die kuppelsternwarten (gibt es zT auch fertig zum zusammenbauen sind keine lösung?

der Preis ist zwar nicht gerade günstig, aber vom Platz her benötigen sie sehr wenig - ok das ganze muss drehbar sein ...
lg Toni
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von Sternfreund » 02.01.2015, 08:13

Hoi,
die kleinen kuppeln?
ich seh da (fast) nur Nachteile.
der größte ist wohl der preis. viel geld für wenig platz. thermische Probleme. kuppelantrieb nötig ansonsten mühsam.

bei klapp/rolldachsternwarten machst du das Dach auf und hast fast sofort gleiches thermisches Gleichgewicht zwischen außen und innen.

Liebe Grüsse
Arno
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von thohem » 02.01.2015, 08:57

Vielen Herzlichen Dank für die Links und Fotos.

Kuppel habe ich auch überlegt, aber genau wegen den technischen Details (Thermik & Drehbarkeit) wieder verworfen.

Punktfundamente werde ich wohl setzen, allein schon wegen der Sturmsicherung. Am Anfang dachte ich an die Erdschrauben nur als Sturmsicherung für das Dach (und die Hütte steht einfach so auf Platten/Kies), hab das aber wieder verworfen als ich einige Threads auf SGL/CN gelesen habe...Da sah man verschobene Hütten eben weil die nicht fest verankert waren.

Die kleine Hütte gefällt mir auch sehr gut, minimalistisch und einfach! Mehr würde ich im Grunde auch nicht brauchen, da ja sowieso ein Kabelschacht zum Haus gehen wird.

Als Erleichterung beim Öffnen wäre ein Seilzug denkbar. Eine Kette innen am Dach rennt auf die gegenüberliegende Wand. Kann man auch als Sicherung gegen zu weites Öffnen nehmen. Beim zuklappen hängt man über eine Umlenkrolle ein Gewicht in Führungsschiene dazu. Ich glaube aber, das das Gewicht nicht das große Problem wird: Rahmen + Aludach und innen Styropor...sollte nicht so schwer sein.

Habe auch schon daran gedacht das Dach + einen kleinen Teil der Wand klappbar zu machen (zwecks Horizontnahem beobachten), hab das aber wieder verworfen, da die Nachbarschaftlichen Häuser das nicht erlauben.

CS
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von TONI_B » 03.01.2015, 11:56

Fundamente würde ich auf jeden Fall setzen, sonst setzt sich das ganze "Gebäude" verschieden und die ohnehin schon großen Bewegungen, die das Holz durchführt werden noch größer.

Ich habe zwei Streifenfundamente betoniert: 15cm breit; 2,5m lang und ca. 40-50cm tief. Ist zwar nicht "frostfrei gegründet", wie es so schön in der Baumeistersprache heißt, sollte aber reichen.
lG
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von Roman1977 » 22.01.2015, 22:53

@Arno

Ich hätte da ein paar Fragen.
Lässt Du die Kamera dran nach dem Belichten ??
Wie sieht es mit der Feuchtigkeit aus nach dem Belichten ??
Trocknest Du vorher alles ab oder wie machst Du das ??
Wieviel kostet bzw. hat dich diese kleine aber feine Hütte gekostet ??
LG & CS
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von Sternfreund » 23.01.2015, 05:11

Hoi roman,
es bleibt alles dran.
aufmachen, belichten, zumachen.
hab den PC so eingestellt dass er ,wenn er strom bekommt,
hoch fährt. er hängt nämlich, genau wie beide Kameras, an einer funksteckdose.
dh ich kann pc und Kameras von außen ein bzw ausschalten ohne zu öffnen.
das ist auch ganz praktisch wegen der Feuchtigkeit.
nachdem ich die Sternwarte schließe mache ich immer noch Darks .
die Abwärme vom PC trocknet sozusagen alles langsam und schonend ;)
die letzten Darks sind dadurch leider immer etwas oberhalb der soll-Temperatur und wandern daher in den Müll.
die Sternwarte ist ja auch nicht luftdicht und kann atmen durch die Ritzen.
zum Preis: gute Frage. ich denke so um die 500euro waren es.

Liebe Grüsse
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von thohem » 03.08.2016, 09:09

Sodann, es geht endlich wieder was weiter bei mir....

Nach laaaaaanger Abstinenz (so ein Hausbau haltet ungemein auf....), geht nun wieder was.

- Stahlsäule inkl. Adapter ist in Produktion und bekomm ich (hoffentlich) in 1 Woche
- Gartenzaun machen wir in 3 Wochen (Punktfundamente, Bagger bohrt die Löcher), da geht der Aushub des Fundaments der Warte gleich mit

Position der Warte ist nun fixiert, jedoch hat mir die Gemeinde einen Strich durch die Rechnung gemacht (*erhobene Faust in Richtung der NÖ Bauordnung 2015*). Ich *muss* nun eine Klappdachhütte machen, da die Gemeinde Probleme hat mit den Auslegern eines Rolldachs (Überbaute Fläche - die zählen das doppelt obwohls net so ist, naja). Normalerweise pfeif ich eher drauf was so Kleinigkeiten betrifft was die Behörden sagen, nur will ich die Warte komplett legal gebaut haben wegen Versicherung....

Wie dem auch sei, es wird nun eine 9m² Hütte mit Klappdach.

Fundament Säule:
- 0,7m³ (wollte am Anfang 1m³, erscheint mir aber etwas viel)

Fundament Warte:
- Punktfundament

Muss mir aus Karton erst noch ein 1:1 Modell basteln, damit ich sehe, ob die Maße passen, aber Grundsätzlich hätte ich mal vor:

- Boden ca. 10cm über Grund für Durchlüftung
- Wände aus normalen 38mm Blockbohlen
- First der Hütte verläuft von NNO - SSW (Grundgrenze)
- Säulenhöhe: 1,1m + 0,4cm Montierung + ca. 0,6m Teleskop (in Ausgangsstellung) = 2,1m. Minimalste Oberkante von Teleskop in seitlicher Parkposition wären dann 1,7m.
- Seitenwände: 1,7m, First: 2,2m
- Dach: verstärkter Holzrahmen mit Trapezblech (5kg/m²), First überlappend auf einer Seite wegen Regenwasser.
- Streben am Dach (2 oder 3 je Seite) wie auf den Bildern für Sturmsicherung (geschlossen) und als Ausleger für Betriebszustand.
- Das Anschlussdetail bei den Wänden - Dach muss ich mir erst ansehen. Da es ja klappbar ist, muss die Wand in dem Bereich ausgeschnitten sein (sonst kommt der Dachvorsprung - Regenwasser - nicht drüber). Vielleicht eine Art Schiebesystem beim Dach? der Überstand als Blech unterm Dach schiebbar montiert. Beim öffnen des Dachs schiebt man zuerst das Blech ein, dann klappt man. Oder einfach ausschneiden, seitliche Gelenke als Befestigung und so Bürstenteile als Schneefang rein.

Klingt vernünftig?

Die Warte wird frühestens im Herbst was werden, eher Frühling. Vom Fundament und der Säule werde ich hier hoffentlich schon bald berichten :)

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von TONI_B » 03.08.2016, 11:02

Bin schon gespannt, was da bei dir raus kommt! Klingt spannend!


Ich habe meine Rolldach-Hütte (2,6x2,6m) nicht gemeldet! :oops: :oops:

Aber die NÖ-Bauordnung sagt:

"Anzeigepflichtige Vorhaben (§ 15):
1. Errichtung von eigenständigen Bauwerken mit einer überbauten Fläche (Vogelperspektive) von jeweils nicht mehr als 10 m2 und einer Höhe von nicht mehr als 3 m auf Grundstücken im Bauland.
(Die Aufstellung jeweils einer Gerätehütte und eines Gewächshauses mit 10 m² überbauter Fläche und 3 m Höhe bei Wohngebäuden mit nicht mehr als 4 Wohnungen und bei Reihenhäusern pro Wohnung auf einem Grundstück im Bauland, ausgenommen Bauland-Sondergebiet, außerhalb von Schutzzonen und außerhalb des vorderen Bauwichs ist bewilligungs- und anzeigefrei. - Für jede weitere Gerätehütte bzw. jedes weitere Gewächshaus bis 10 m² überbauter Fläche und einer Gebäudehöhe bis 3 m braucht man eine Bauanzeige., für alle größeren Gebäude benötigen Sie eine Baubewilligung)."
lG
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von thohem » 03.08.2016, 13:56

ICH weiß, was die Bauordnung sagt und die von der Gemeinde weiß es auch, der Sachverständige und der Bürgermeister verstehen bei einer Rolldachhütte jedoch LEIDER was anderes...... ;)

Die rechnen als überbaute Fläche die Hütte (9m²) PLUS die Ausleger (nochmal 9m² da "potentiell das Dach da liegt")....verstehe das wer will.
Dafür bräuchte ich einen eigenen Einreichplan inkl aller Abgaben und Bauverhandlung....nein Danke :)

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von TONI_B » 03.08.2016, 14:59

Ich glaube, die guten Herren legen das Gesetz da sehr eng aus...

Zum Glück habe ich bei uns gar nicht gefragt - weil mir dieser Passus aus der Bauordnung so gut gefallen hat. :wink: 8)
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von Rev.Antun » 03.08.2016, 15:17

Ich denke eine reine Bauanzeige zur Erstellung einer "kleinen" Gartenhütte wäre ausreichend gewesen :wink:
lg Toni
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Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten :)

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von ich » 03.08.2016, 22:50

Hi Thomas,

siehe hier:

http://obs.nineplanets.org/obs/obslist.html

Hier wirst Du sicher fündig....

Beste Grüße,

Wolfgang

Ps.: Ich hab eine Rolldachhütte.

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von thohem » 04.08.2016, 10:26

Aloha,

ja das dachte ich auch mit der Bauanzeige, ist aber nicht so....naja egal

Danke für den Link, kannte ich schonmal, hab ihn aber verloren :D

Andere Frage: Reichts wenn ich M20 Gewindestangen einfach mit einbetoniere oder sollte man was dranschrauben damit sie sich nicht drehen können?

Tante Edith fragt:

Mein Schweisser hat heute gemeint er schweißt eine 2cm Stahlplatte als Deckel auf die Säule, wo dann 5 M20 Gewindestangen rausstehen (~10cm) und da drauf dann die Adapterplatte liegt. Ist das so stabil genug? Oder lieber die M20 Stangen durch die ganze Säule laufen lassen und unten an der Bodenplatte nochmal verschweißen?

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von TONI_B » 04.08.2016, 12:21

Stahlplatte ist nicht gut, es sei denn er nimmt Edelstahl. Normaler Stahl rostet irgendwann ganz sicher.

Ich habe die M20 Gewindestangen (aus Edelstahl(!!) ca. 50-60cm einbetoniert. Nachdem ich keinen Schweißer bei der Hand hatte (waren ja Ferien :wink: ), habe ich Blechstücke auf die Stangen geschraubt/gekontert und diese so verbogen, dass sich dann nach dem Aushärten vom Beton nichts mehr verdreht.
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von thohem » 04.08.2016, 12:36

Falsch geschrieben: ist alles Edelstahl bzw verzinkt.

Okidoki, werde mir da was überlegen, damit die Stangen sich nicht drehen.

Aber wegen Stabilität der M20 gibt's keine Bedenken so wie beschrieben?

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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von TONI_B » 04.08.2016, 13:18

Ich habe beim Bau meiner Hütte überall Edelstahl-Schrauben verwendet. Die Mehrkosten dafür spielen bei so einem Unterfangen kaum eine Rolle und wenn man sieht wie schnell "normale" Schrauben bei Astro-Geräten rosten, ärgert man sich sicher nachher viel mehr.

Verzinkt ist auch halbwegs ok, aber man muss peinlichst darauf achten, dass die Zinkschicht auch nicht den kleinsten Kratzer bekommt, sonst beginnt dort das "fröhliche" Rosten. Zur Not würde ich das verzinkte Teil auch noch mit guter Rostschutzfarbe usw. lackieren. Aber vielleicht haben wir dafür auch Experten hier.

Die M20 reichen sicher! Ich habe 5xM20, darauf die EQ8 mit dem 12"RC, dem 120er ED, dem 72er Lacerte APO, zwei Sucher, ein paar Kameras, einen USB-Hub usw. usw. dafür waren 4x10kg an Gegengewicht notwendig. Also hängen mittlerweile weit mehr als 100kg auf den M20 Stangen... :wink: 8)
lG
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Re: Klappdachhütte - erste Planungen

Beitrag von thohem » 05.08.2016, 07:18

Ja ist sicher eine gute Investition :)

Ein bisschen was hat sich geändert (sorry @ TA-Shop :o))

JD-Astro macht mir den Adapter mit 6xM16. Der ist dann immer Fix drauf. Darauf kommt dann ein EQ6 Adapter. Sollte ich mal wirklich auf eine Fornax wechseln, tauscht man einfach den Adapter aus.

Glaube habe damit die für mich optimale Lösung gefunden

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