Polarie und Mini Borg

AZ, EQ, Tripods, GoTo...
Antworten
Benutzeravatar
Johann_M
Austronom
Beiträge: 448
Registriert: 15.02.2010, 17:58
Wohnort: Graz

Polarie und Mini Borg

Beitrag von Johann_M » 05.03.2013, 10:19

Hallo,

ich bin weiter auf der Suche nach geeigneten Objektiven für die Verwendung mit der Polarie.

Zuletzt versuchte ich es mit einem Mini Borg 50/250 Achromat.

Wegen des starken Blausaums blendete ich das Objektiv auf f/10 ab.

Zur Bildfeldebnung verwendete ich den TSFlat2.

Es folgten 30 Aufnahmen zu je 30 sec, mehr ist bei 250mm Brennweite und einem PE von +/- 8 bis 9" anscheinend nicht drin.
Der Farbfehler des Achromaten ist bei diesem Öffnungsverhältnis aber zu vernachlässigen.

Bild

Liebe Grüße,
Johann

Benutzeravatar
the_lizardking
Austronom
Beiträge: 652
Registriert: 22.04.2012, 12:09

Re: Polarie und Mini Borg

Beitrag von the_lizardking » 05.03.2013, 22:02

Kannte das Ding nicht,... ist aber interessant, vor allem für unterwegs und bei weiteren Trips.

Wie ist dein Eindruck, läuft das grundsätzlich gut?
lg & cs
Mike

---------------------------------------------------------------------------------------------------------
+ ODK12 + SMII 60Ha + Mii G3-11000m + SX Lodestar + G11 w Ovision & TDM +

Benutzeravatar
Johann_M
Austronom
Beiträge: 448
Registriert: 15.02.2010, 17:58
Wohnort: Graz

Re: Polarie und Mini Borg

Beitrag von Johann_M » 06.03.2013, 09:44

Hallo Mike,

welches 'Ding' meinst du?

Die Polarie ist ja eh schon bekannt, der Mini Borg Achromat weniger.

Manche verwenden ihn als kleines Leitrohr.
Visuell ist trotz f/5 ganz gut brauchbar , aber dafür brauche ich ihn nicht.

Für die Astrofotografie habe ich ihn mittels Lochblende unmittelbar hinter dem Objektiv auf f/10 getrimmt, somit fällt der Farbfehler kaum mehr auf und die Belichtungszeit bleibt moderat.

Die Bildfeldwölbung habe ich durch einen TSFlat2 von Ransburg behoben (da versuche ich noch, den optimalen Abstand zu finden).

Von einer 1,25" Feinfokussierung habe ich wieder Abstand genommen, da die Vignettierung zu groß war, und ein Zweizoll-Schneckenfokussierer war für das Gesamtequipment bereits zu groß und zu schwer.
Der Fokus läßt sich auch mit dem integrierten Schiebetubus immer noch relativ feinfühlig einstellen.

Für die Polarie finde ich die Brennweite von 250mm schon zu groß.
Da gibts wegen des nicht korrigierbaren Pendelfehlers bereits Probleme beim Nachführen, sodaß man die Belichtungszeit für die Einzelframes nicht zu lang wählen darf.

An einer 'normalen' Montierung werde ich diesen kleinen Refraktor aber sicher auch verwenden.


Beste Grüße,
Johann

Benutzeravatar
the_lizardking
Austronom
Beiträge: 652
Registriert: 22.04.2012, 12:09

Re: Polarie und Mini Borg

Beitrag von the_lizardking » 06.03.2013, 11:32

Um ehrlich zu sein beides mir nicht bekannt,... da bin ich schon gespannt auf die weiteren Berichte,...
Die Polaris scheint mir dann eher für normale Fotoobjektive zu sein, aber dafür stellt sie Vixen ja auch vor. Trotzdem ein cooles Ding, ich kannte es noch nicht,...
lg & cs
Mike

---------------------------------------------------------------------------------------------------------
+ ODK12 + SMII 60Ha + Mii G3-11000m + SX Lodestar + G11 w Ovision & TDM +

Antworten